Verletzte und Sachschaden nach Verkehrsunfall

A9/Münchberg. Zu Kilometer langen Stauungen kam es auf der BAB A9 bei Münchberg in Fahrtrichtung Norden nach einem Verkehrsunfall am 18. März um 16.14 Uhr.

Wie die alarmierten Polizisten von der Hofer Autobahnpolizei vor Ort feststellten, waren alle drei Fahrstreifen blockiert. Sofortige Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, dass sich eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Hof als Fahrerin mit ihrer 56-jährigen Mutter auf dem mittleren Fahrstreifen befand und mit ihrem Opel auf den linken Fahrstreifen wechselte, um einen Sattelzug zu überholen.

Bei diesem Fahrmanöver unterschätzte sie wohl die Geschwindigkeit des Audi eines ebenfalls 22-jährigen Mannes aus Fürth. Ihm gelang es trotz einer Vollbremsung nicht, einen massiven Auffahrunfall zu vermeiden. Der Aufprall hier war so heftig, dass der Opel regelrecht nach vorne katapultiert wurde und seitlich noch gegen einen rechts fahrenden Sattelzug geschleudert wurde, den ein 46-jähriger Brummi-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen steuerte.

Beide PKW kamen mit massiven Beschädigungen auf der Fahrbahn zu stehen. Der Sattelzug hielt indes am Standstreifen nach der Unfallstelle, die sich über eine Länge von über zwei Hundert Meter erstreckte.

Über die Einsatzzentrale wurden Helfer der Feuerwehr aus Münchberg sowie des BRK nebst einem Notarzt beordert. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz und musste auf der Fahrbahn landen.

Während die Fahrer der beiden Unfallfahrzeuge mit relativ glimpflichen Blessuren davonkamen, musste die 56-jährige Beifahrerin mit schwereren Verletzungen vom Rettungshubschrauber in ein Bayreuther Krankenhaus gebracht werden.

Die verständigte Staatsanwaltschaft aus Hof ordnete die Sicherstellung der beiden PKW sowie die Hinzuziehung eines Gutachters an.

Den Sachschaden beziffern die Beamten auf rund 35.000 Euro.

red