Update 26. Mai 2026
Spezialisten der Technischen Sondergruppe haben am Dienstagmittag insgesamt drei Behältnisse mit eingetrockneten Lösungsmitteln kontrolliert gesprengt.
Die drei Detonationen fanden zwischen 12 und 13 Uhr auf einer gesicherten Freifläche statt. Laut Polizei gab es dabei keinerlei Personen- oder Sachschäden.
Bei den Stoffen handelte es sich um alkoholische Lösungsmittel, die durch jahrelange Lagerung teilweise eingetrocknet und auskristallisiert waren. Dadurch galten sie als hoch stoßempfindlich und konnten weder sicher transportiert noch anderweitig gehandhabt werden. Eine Sprengung vor Ort war deshalb alternativlos.
Für die Dauer des Einsatzes waren Teile der Königsallee sowie der Friedrich-Ebert-Straße kurzzeitig gesperrt.
Großeinsatz am Dienstagvormittag in Bayreuth: Im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium sind gefährliche Chemikalien entdeckt worden. Spezialkräfte der Polizei bereiten derzeit die kontrollierte Sprengung mehrerer Gefäße auf einer abgesperrten Freifläche vor.
Nach ersten Informationen hatte ein Sicherheitsbeauftragter der Schule verdächtige Substanzen in einem Chemieschaukasten bemerkt und umgehend die Polizei alarmiert. Experten der Technischen Sondergruppe stellten anschließend fest, dass die Stoffe offenbar altersbedingt hoch instabil geworden sind. Ein sicherer Abtransport sei deshalb ausgeschlossen
Die betroffenen Behälter sollen nun unter kontrollierten Bedingungen detoniert werden. Rund um die Königsallee sowie die Friedrich-Ebert-Straße kann es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kommen. Auch Anwohner im Bereich des Volksfestplatzes werden aktuell von Polizeikräften informiert. Sie werden gebeten, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weitere Schutzmaßnahmen seien derzeit nicht erforderlich
Die Polizei will nach Abschluss der Sprengungen oder bei neuen Entwicklungen erneut informieren.