SpVgg Bayreuth: Traumtor Fery – erneut ärgert Schweinfurt die Altstadt

BAYREUTH. Am Samstagnachmittag stand im Hans-Walter-Wild-Stadion das Spiel zwischen der SpVgg Bayreuth und dem 1. FC Schweinfurt auf dem Programm. Dabei hatte die Altstadt noch eine offene Rechnung aus den Playoffs vor einigen Monaten. Aber diese konnte nicht beglichen werden, denn erneut gingen die Schnüdel als Sieger vom Feld (3:0).

Ferys Traumtor schockt die Altstadt

Die Gäste aus Schweinfurt begannen auf schwer zu bespielendem Geläuf, denn es war massig Sand auf dem Rasen, sehr dominant mit viel Ballbesitz. Die Bayreuther waren zu Beginn extrem passiv, lauerten auf Umschaltmomente, die es aber nicht gab. Früh im Spiel musste die Mannschaft von Timo Rost einen Rückschlag hinnehmen: In der elften Minute traf Fery im Anschluss nach einer Ecke den Ball überragend und jagte ihn ins linke obere Eck – Traumtor.

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Davon musste dich die Altstadt erst einmal erholen. Ab Mitte des ersten Durchgangs wurden die Hausherren etwas mutiger, der agile Nollenberger zwang FC-Keeper Zwick zu einer Glanztat (25.). Die Bayreuther waren nun zwar besser im Spiel, offensiv fehlte allerdings der letzte Pass, weswegen es keine weiteren zwingenden Torchancen gab. Auf Seiten der Schweinfurter wurde wie immer Jabiri gesucht, der Stürmer scheiterte zunächst an Kolbe (36.) und verpasste kurz vor der Pause einen riskanten Rückpass von Felix Weber knapp. Somit blieb es zur Halbzeit beim 1:0 für Schweinfurt. “WIr verstecken uns ein bisschen, wir sind körperlich nicht am Mann. Aber die letzten 15 Minuten machen Mut, da wurde es ja ein bisschen besser”, sagte SpVgg-Geschäftsführer Wolfgang Gruber in der Pause beim BR.

Adlungs Flanke geht rein – Suljic macht alles klar

Nach der Pause kamen die Bayreuther aktiv aus der Kabine. Schweinfurt agierte extrem passiv, nach vorne versuchten es die Gäste mit vielen langen Bällen in Richtung Jabiri. Aber das verteidigte die SpVgg gut – und setzte ihrerseits Akzente: Nach tollem Pass von Kirsch hatte Knezevic eine sehr gute Chance, er scheiterte zunächst an Zwick und dann am Außennetz (58.). Aber genau in dieser guten Phase der Gelb-Schwarzen schlug Schweinfurt ein zweites Mal zu: Adlung hob die Kugel von links wohl als Flanke nach innen, der Ball segelte durch den Sechzehner, ging an den rechten Innenpfosten und von da aus in die Maschen – ganz undankbar für Kolbe (68.).

Dieser Gegent reffer war ein Nackenschlag für die Bayreuther, von dem sie sich nicht mehr erholten. Somit siegte Schweinfurt, für das Suljic sogar noch zum 3:0-Endstand traf (84.), erneut gegen die Altstadt und meldet sich im Aufstiegskampf zurück. Für die Rost-Schützlinge geht es am Freitag (19 Uhr) bei der Viktoria aus Aschaffenburg weiter.

ms