SpVgg Bayreuth: “Perspektivisch ist das der richtige Schritt”

BAYREUTH. Neben Jan Washausen hat die SpVgg Bayreuth im Winter auch Tim Danhof verpflichtet. Wir haben uns mit dem 23-Jähren, der aus Schweinfurt kommt, unterhalten.

In Sachen Aufstiegskampf sind die SpVgg Bayreuth und der 1. FC Schweinfurt Konkurrenten. Beide Mannschaften gelten als die heißesten Anwärter auf den Sprung in Liga drei. Tim Danhof hat nun den Weg vom einem Ligakonkurrenten zum anderen gewählt. „Der übergeordnete Grund, warum ich den Wechsel angestrebt habe, war, dass sich Timo sehr um mich bemüht hat. Wir kennen uns aus Fürther Zeiten, ich schätze seine Spielphilosophie und ihn als Menschen sehr. In Schweinfurt war es zum Ende so, dass ich einen zum Sommer auslaufenden Vertrag hatte. Ich habe mich in Schweinfurt wohlgefühlt, aber Bayreuth hat mich angesprochen und es hat gepasst. Deswegen kam es jetzt im Winter schon zu einem Wechsel“, erklärt der 23-Jährige seinen Schritt.

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Der Offensivmann spielte seit 2019 für die „Schnüdel“, zuvor kickte er zehn Jahre bei der SpVgg Greuther Fürth und arbeitete dort mit Trainer Timo Rost zusammen. Insgesamt kommt er bis heute auf 80 Begegnungen in der Regionalliga Bayern und erzielte dabei 13 Treffer. „Für mich ist der Wechsel nicht so extrem, weil ich das Trainerteam gut kenne. Auch große Teile der Mannschaft kenne ich bereits aus gemeinsamen Zeiten oder Spielen gegeneinander in der Regionalliga. Ich schätze die Qualität und die Charaktere in der Mannschaft sehr. Klar ist es ungewöhnlich, wenn man zu einem direkten Konkurrenten geht. Aber perspektivisch ist das für mich der richtige Schritt. In Bayreuth hat sich in den letzten Jahren viel bewegt“, so Danhof.

Was er mit einbringen kann? „Meine Geschwindigkeit, mein Spielverständnis und meine Ballsicherheit. Dazu schalte ich mich immer in die Spielgestaltung mit ein und versuche an vielen Toren beteiligt zu sein“, sagt der Mann, der im Offensivbereich eigentlich jede Position bekleiden kann: „In Schweinfurt habe ich als hängenden Spitze, Zehner und über die Außenbahn gespielt. Der Trainer kennt mich und weiß, wie er meine Stärken einsetzen kann.“

Interview: Mirko Strässer