SpVgg Bayreuth: Doppelpacker Maderer sticht heraus

BAYREUTH. In zwei Wochen geht es für die SpVgg Bayreuth mit den Pflichtspielen los. Zuvor hat Coach Timo Rost noch Zeit, etwas zu testen. Am Samstag sah der Trainer einen 4:2-Sieg gegen Bayernligist Ammerthal – das Ergebnis spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf wieder.

Die Altstädter begannen die Partie hochüberlegen und nahmen gleich das Heft des Handelns in die Hand. Das wurde bereits in der vierten Minute belohnt, als Maderer nach einem Schuss von Ziereis abstaubte. Und die SpVgg dominierte weiter – und schon stand es 2:0: Ziereis fand mit einem tollen Zuspiel Maderer, der in der neunten Minute eiskalt vollstreckte. Auch in der Folgezeit war es sehr einseitig, es spielte nur das Rost-Team. Doch bei einer Ecke stimmte die Absicherung dann nicht, somit fuhrt der Bayernligist einen blitzsauberen Konter, den Weigert erfolgreich abschloss (25.). Doch noch vor der Pause stellte Defensivmann Eder mit einem platzierten Schuss den alten Abstand wieder her (35.).

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Nach der Pause gab es einige Wechsel, am Spiel änderte sich nichts, die Bayreuther diktierten das Geschehen. Doch dann ging der eingewechselte Innenverteidiger Moos im eigenen Sechzehner zu ungestüm zur Sache, den fälligen Elfmeter verwandelte Weigert und schnürte den Doppelpack (65.). Die Altstadt ließ sich davon nicht beirren und suchte weiter den Weg nach vorne. Und die Hausherren wurden belohnt, denn kurz vor Schluss stellte Nollenberger den 4:2-Endstand her (83.).

Maderer: „Eigentlich sind wir rundherum zufrieden“

„Das Spiel war relativ gut, wir haben die Zweikämpfe gut angenommen und auch das Gegenpressing war gut und hoch. Wir haben den Gegner früh unter Druck gesetzt, sodass sie die Bälle oft nur nach vorne schlagen konnten. Klar, die zwei Gegentore waren nicht gut. Einmal hat die Restverteidigung nicht gestimmt und einmal waren wir nicht gut im Zweikampf drin. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber sonst sind wir eigentlich rundherum zufrieden mit dem Test. Klar hätten wir noch ein, zwei Tore mehr machen können“, resümierte Doppelpacker Stefan Maderer.

„Es war ein guter Test, aus dem wir erneut viele Erkenntnisse mitnehmen können. Wir haben in der Offensive gute Lösungsansätze gefunden. Abschlüsse waren da. Nun müssen wir noch effektiver werden. Die beiden Gegentore haben mir nicht gefallen. Wir haben uns die Tore selbst aufgelegt. Da war keine Restverteidigung da“, resümierte Coach Timo Rost. Bevor es am 26. September mit dem Pokalspiel gegen Eichstätt wieder losgeht, ist für kommenden Samstag noch ein Testspiel geplant. Ort und Gegner sind noch offen.

ms