SpVgg Bayreuth: “Das ist eine Belohnung für uns als Mannschaft”

BAYREUTH. Seit dem vergangenen Samstag und dem 1:0-Sieg bei Schalding-Heining ist die SpVgg Bayreuth Tabellenführer – es läuft also im Lager der Gelb-Schwarzen. Das findet auch Kapitän Benedikt Kirsch, dem allerdings ebenso bewusst ist, dass die Saison sehr lange ist.

„Wir können absolut zufrieden sein, gerade auswärts ist das schon unglaublich stark, was wir da hinlegen. Ich habe es auch noch nicht erlebt, sieben Auswärtsspiele am Stück zu gewinnen. Für uns geht es darum, das beizubehalten und unsere Quote in den Heimspielen zu verbessern. Wir wollen eine Heimmacht werden und damit am besten gleich am Samstag gegen Unterhaching anfangen“, blickt Kapitän Benedikt Kirsch auf die bisherige Saison.

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Während es auf fremdem Platz sieben Siege in Folge gab, müsste die Altstadt zu Hause schon zweimal als Verlierer vom Feld gehen. Sollten die Schützlinge von Timo Rost zu Hause genauso stark wie auswärts agieren, dann haben sie eine sehr gute Chance, am Ende der Saison auch ganz oben zu stehen. Auf jenem Platz, den sie seit Samstag eingenommen haben. „Das ist echt eine coole Sache und eine Belohnung für uns als Mannschaft, dass wir im Moment den richtigen Weg gehen. Natürlich wissen wir, dass es nichts ist, auf dem wir uns ausruhen können. Aber es ist einfach eine Bestätigung unserer Arbeit bis hierhin. Wir werden unseren Weg mit Überzeugung weitergehen, weil wir sehen, es funktioniert“, freut sich auch Kirsch über die Momentaufnahme.

Allerdings ist dem Kapitän auch bewusst, dass eine Saison lange ist und 38 Spieltage insgesamt anstehen: „Es wäre ja blöd zu sagen, jetzt sind wir Erster, und dann lassen wir schön die anderen wieder vorbei. Wir haben immer gesagt, wir wollen oben dabei sein bis zum Schluss. Ob es im Saisonverlauf jetzt Erster, Zweiter oder Dritter ist, das spielt keine Rolle. Am Ende kackt die Ente, da musst du ganz üben stehen im Idealfall.“

Kirsch sieht Fünfkampf an der Tabellenspitze

Aber dafür steht noch einiges an Arbeit auf dem Programm. Für den Moment stehen die Bayreuther ganz oben, haben allerdings die kleinen Bayern im Nacken. Auch Burghausen und Schweinfurt lauern, Absteiger Unterhaching steht nur auf Platz sieben, muss mit so einem Kader aber immer als heißer Kandidat auf die oberen Plätze angesehen werden. „Topfavorit in meinen Augen sind die Bayern-Amateure, sie haben losgelegt wie die Feuerwehr. Unterhaching und Schweinfurt haben zwar schon ein paar Punkte liegenlassen, aber so eine Phase wird jede Mannschaft in der Saison haben. Ich sehe Unterhaching, Bayern, Schweinfurt, Wacker Burghausen und uns als die Teams, die Platz eins unter sich ausmachen werden. Alle sind auf einem ähnlichen Niveau, es ist auch keine Mannschaft dabei, die groß heraussticht. Wenn, dann sind es vielleicht die Bayern, die sehr gut gestartet sind. Es wäre vermessen zu sagen, Unterhaching wäre abgeschlagen. Es ist dieses Jahr eine sehr ausgeglichene Liga, es könnte ein enges Rennen bis zum Schluss werden“, so Kirsch.

ms