Veröffentlicht am 14.02.2023 14:57
Veröffentlicht am 14.02.2023 14:57

Schüler vom GCE funken zur ISS

Schüler vom GCE funken zur ISS (Foto: red)
Schüler vom GCE funken zur ISS (Foto: red)
Schüler vom GCE funken zur ISS (Foto: red)
Schüler vom GCE funken zur ISS (Foto: red)
Schüler vom GCE funken zur ISS (Foto: red)

BAYREUTH.

Am 14. Februar um 11.20 Uhr war es so weit: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Christian-Ernestinum in Bayreuth (GCE) funkten mit einem Astronauten der Internationalen Raumstation ISS während ihres Überflugs. Der Funkkontakt ist der Höhepunkt eines MINT-Projektes, in dem sich mehrere Klassen in den vergangenen Wochen mit dem Leben und Arbeiten auf der Raumstation, anderen Raumfahrtprojekten sowie mit Astrophysik beschäftigt haben. Daraus ist ein Katalog an Fragen hervorgegangen, auf die die Schüler des GCE nun von einem Crew-Mitglied der ISS Antworten erhielten. Insgesamt 21 Fragen hielten die Schüler bereit. Fragen wie „Wie schläft man in der Schwerelosigkeit?“ – „Hatten Sie bereits einmal einen Außeneinsatz?“ kamen dabei zustande.

Unterstützt wird das GCE bei diesem exponierten Projekt von engagierten Funkamateuren aus der Region. Das Projekt ARISS (Amateur-Radio der Internationalen Raumstation) bietet Schulen die Möglichkeit, in direkten Funkkontakt mit der ISS zu treten. Damit möchte das ARISS-Programm die Lernmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler im Rahmen der MINT-Initiative fördern (MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Dass die Bewerbung des GCE im Rahmen dieses Programms erfolgreich war, freut Schulleiter Franz Eisentraut. „Wir sind stolz, dass wir als eine von ganz wenigen Schulen in Deutschland in diesem Jahr für dieses Projekt ausgewählt wurden. Es zeigt das außerordentliche Engagement unserer Lehrkräfte im MINT-Bereich.“

Der Funkkontakt dauerte zirka 8 Minuten, danach verschwand die ISS wieder hinter dem Horizont. Eine Übertragung in den Pausenhof machte es möglich, dass die ganze Schulgemeinschaft das Ereignis verfolgen kann. Johanna Künzl und Sonja Keppner, beide Schülerinnen der 10 g durften live bei dem Projekt dabei sein: „Das Funken hat sehr gut funktioniert. Wir hatten insgesamt 21 Fragen geplant und haben tatsächlich in den 8 Minuten auch alle stellen können”, so Johanna Künzl.

„Es war wirklich cool, vor allem wenn einem bewusst wird, dass man gerade wirklich mit einem Astronauten der Internationalen Raumstation ISS redet”, so Sonja Keppner. „Der Moment war einfach so aufregend, dass wir den bestimmt lange in Erinnerung behalten werden”.


Von Jessica Mohr

jm

north