Veröffentlicht am 01.09.2026 09:20

Schloss Emtmannsberg: Aus „Castello“ wird „Zum Otto“

Foto: red
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Im Schloss Emtmannsberg steht ein Pächterwechsel an. Aus dem bisherigen „Castello“ wird das fränkische Schloss-Wirtshaus „Zum Otto“.

Die Familie Fabozzi beendet ihren Pachtvertrag aus familiären Gründen zum 30. September 2026. Zuvor ist das „Castello“ vom 2. bis 6. September noch einmal zu den bisherigen Öffnungszeiten geöffnet.

Ab Herbst übernimmt der erfahrene Gastronom und Küchenmeister Otto Krug aus Hauendorf, einem Ortsteil der Gemeinde Emtmannsberg, die Gaststätte. Dabei wird er von seinem Team unterstützt.

Zunächst soll das Wirtshaus vor allem für private Feiern und geschlossene Gesellschaften geöffnet sein. Auch Themenabende wie Gansessen oder Weihnachtsfeiern sind nach Vereinbarung geplant.

Im Frühjahr 2027 soll der reguläre Betrieb starten. Vorgesehen sind Öffnungszeiten von Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr sowie sonntags ab Mittag.

Krug möchte im Schloss ein typisch fränkisches Wirtshaus mit modernem Einschlag schaffen. Der Gastronom ist in der Region seit vielen Jahren bekannt. Zu seinen Stationen zählen unter anderem die Feuerwache in Kulmbach und zuletzt das Lohengrin Bistro in Bayreuth. Der Ruhestand sei ihm zu ruhig geworden, heißt es. Nun möchte er gemeinsam mit seinem Team seine Idee vom eigenen Wirtshaus verwirklichen.

Dabei setzt „Zum Otto“ auf fränkische Küche und saisonale Gerichte. Eine wechselnde Wochenkarte soll Fisch, Fleisch und vegetarische Speisen bieten. Dazu kommen regionale Biere vom Fass und verschiedene Themenabende. Auch das Nebenzimmer soll neu genutzt werden. Neben Familienfeiern ist dort künftig eine Weinstube geplant.

Auch der Biergarten soll eine wichtige Rolle spielen. Krug sieht in den Außenflächen und den Nebenräumen des Schlosses großes Potenzial.

Bürgermeister Herrmannsdörfer sieht in dem neuen Wirtshaus eine Bereicherung für die Gemeinde. Zusammen mit dem regionalen Dorfladen sowie den Wander- und Radwegen bleibe Emtmannsberg damit ein attraktives Ausflugsziel vor den Toren Bayreuths.


Von Jessica Mohr
jm
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