Veröffentlicht am 06.07.2026 11:06

Rund 1.000 Stunden ehrenamtlicher Einsatz beim Bayreuther Bürgerfest

Foto: BRK Bayreuth
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Von Freitag bis Sonntag (03. bis 05. Juli) sicherten die Bereitschaften des BRK-Kreisverbands Bayreuth den Sanitätsdienst beim Bayreuther Bürgerfest. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisteten dabei rund 1.000 Einsatzstunden.

Erstmals befanden sich die Unfallhilfsstelle und die Sanitätseinsatzleitung am Ende der Kanalstraße. Zusätzlich waren Rettungswagen an mehreren Standorten in der Innenstadt stationiert. Fußstreifen sorgten dafür, dass die Einsatzkräfte schnell bei Notfällen vor Ort waren. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Sicherheitsdienst verlief reibungslos. Besonders wichtig war sie, wenn Rettungswagen durch die dicht gefüllten Straßen zum Einsatzort fahren mussten.

An den beiden Hauptfesttagen versorgte das BRK insgesamt 55 Patientinnen und Patienten. 29 von ihnen wurden in der Unfallhilfsstelle behandelt. Elf Menschen mussten zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Häufige Einsatzgründe waren Schnittverletzungen und übermäßiger Alkoholkonsum. Auch kleinere Verletzungen wie Wespenstiche oder Schürfwunden wurden behandelt.

Ein glückliches Ende nahm die Suche nach einem vermissten dreijährigen Kind. Nachdem die Eltern den Jungen am Samstagabend gegen 19 Uhr als vermisst gemeldet hatten, fanden BRK-Einsatzkräfte das Kind wenig später in der Menschenmenge und brachten es wohlbehalten zu seinen Eltern zurück.

Am Einsatz beteiligt waren Ehrenamtliche aus den Bereitschaften Bayreuth 1, Creußen, Mistelgau, Bad Berneck, Pegnitz, Warmensteinach und Fichtelberg sowie der Bergwacht Bayreuth, dem Fachdienst Information und Kommunikation, dem Arbeitskreis Rettungsdienst und der Rettungshundestaffel. Ein Notarzt war an jedem Abend vor Ort. Unterstützung kam außerdem von einem Helfer der BRK-Bereitschaft Crailsheim.

Alle Einsatzkräfte leisteten ihren Dienst in ihrer Freizeit. Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Mischa Netfeld dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement: „Es ist nicht selbstverständlich, so viel Zeit für die Sicherheit anderer zu investieren. Dafür gebührt allen Helferinnen und Helfern großer Dank.“


Von Jessica Mohr
jm
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