Ratgeber Bayreuth: Sicherheitslücke Stromausfall

BAYREUTH. Egal ob Stürme, Bauarbeiten an Leitungen oder Überlastungen des Stromnetzes – Stromausfälle können unterschiedlichste Ursachen haben und legen das alltägliche Leben von einer Sekunde auf die andere lahm. Wenn kein Licht mehr brennt, Gefrierschränke abtauen und Fernseher nicht mehr laufen, liegt die Vermutung nahe, dass auch die am Haus installierte Alarmanlage nicht mehr funktioniert. Ein Stromausfall löst deshalb bei vielen Menschen Angst um die Sicherheit der eigenen Wohnung aus – insbesondere, wenn es sich um einen großflächigen Ausfall handelt und niemand zu Hause ist. Dirk Bienert, CEO der Blockalarm GmbH, einem deutschen Hersteller von Alarmanlagen, gibt Entwarnung: „Moderne Alarmanlagen sind in der Regel mit Notstromakkumulatoren ausgestattet, um eine durchgehende Funktionsfähigkeit auch bei aussetzender Stromversorgung zu gewährleisten.“ Er erklärt, welche Eigenschaften eine gute Alarmanlage erfüllen muss und wie sie auch bei Stromausfall vor ungebetenen Gästen schützt.

Mit Notstrom durchgehend geschützt

Bei einer Unterbrechung der Stromversorgung müssen Eigenheimbesitzer nicht fürchten, dass Alarmsysteme nicht mehr arbeiten und Einbrecher leichter in das Haus eindringen können. Zwar machen Stromausfälle Immobilien anfälliger für unbefugte Einstiege, da nachts etwa Bewegungsmelder für Licht nicht mehr funktionieren und Täter sich so im Schutz der Dunkelheit wiegen, allerdings verfügen viele Alarmanlagen über einen zusätzlichen Akku. „Batteriebetriebene Systeme wie eine Funk-Außensirene sichern die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Bereits vor der Aktivierung des Alarms kann eine solche Sirene aufgrund ihrer gut sichtbaren Anbringung an der Hauswand für eine effektive Abschreckung sorgen“, beschreibt Dirk Bienert. Moderne Geräte verfügen über ein schlichtes Design, keine offen liegenden Kabel und eine große Spanne in der Betriebstemperatur, sodass es weder bei besonders kalten noch bei sehr warmen Temperaturen zu Störungen kommt. „Auch bei längeren Stromausfällen warnt ein komplettes System einer Hausalarmanlage vor Einbrüchen“, so Bienert weiter. „Hochwertige Anlagen inklusive Notgenerator sind auf eine Funktionstüchtigkeit von mehr als 24 Stunden ausgelegt, jedoch dauern die meisten Stromausfälle nur eine kurze Zeit an, sodass die Akkumulatoren kaum aufgebraucht werden.“

Anzeige

Keine Angst vor Fehlalarmen

Kommt es tatsächlich zu einem Stromausfall, schalten die Anlagen auf Akkubetrieb und funktionieren ganz normal weiter. Allerdings meldet das System in vielen Fällen eine Störung und zeigt sie am Bedienfeld der Alarmanlage an oder sendet eine Information an die Mobiltelefone der hinterlegten Kontakte. „Bei Bedarf löst das System entweder einen optischen oder akustischen Alarm aus, der von den Bewohnern schnell wieder abgeschaltet werden kann, wenn wirklich nur ein Stromausfall vorliegt“, erklärt Dirk Bienert. „Handelt es sich jedoch um einen Einbruchsversuch, bei dem die Stromversorgung eines Hauses gezielt lahmgelegt wird, schlägt dieser Alarm den Täter in die Flucht und Bewohner können sofort den Notruf alarmieren.“

Weitere Informationen gibt es hier. 

red