Bayreuth. Die SpVgg Bayreuth hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Nach Sven Kopp für die Defensive und Christopher Kracun für das Mittelfeld verstärkt nun Alexander Piller die Offensive der Altstadt.

»Er kann uns mit seiner Dynamik und Schnelligkeit auf dem Flügel sehr helfen. Aber er muss wie alle anderen auch hart arbeiten und unseren Spielstil annehmen», sagt Altstadt-Coach Timo Rost. Piller startete in der Jugend bei Erlangen Bruck, ehe er 2004 für zwei Jahre zum 1. FC Nürnberg ging. Anschließend zog es ihn wieder zurück nach Bruck, dort blieb er gleich sieben Jahre, dann ging er zur SpVgg Greuther Fürth. Danach lief er für die SpVgg Unterhaching auf, dort machte er auch neun Spiele in der 3. Liga (einen Assist). Zuletzt stand er beim FC Schweinfurt unter Vertrag, wo er in dieser Saison insgesamt 16-mal in der Regionalliga auflief. Beim 4:0 der Schnüdel gegen Bayreuth in der Hinrunde spielte der Angreifer 90 Minuten durch.

»Die Gespräche waren im vergangenen Jahr schon sehr weit, leider hatten wir aufgrund der Relegation keine Planungssicherheit. Umso mehr freut es uns, dass sich Alexander jetzt für einen Wechsel zu uns entschieden hat», sagt der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr.

Verträge von Coleman und Prasad aufgelöst

Derweil fährt die SpVgg weiter den Weg von Trainer Rost, der lieber mit einem kleineren Kader arbeitet. Denn die Verträge von Kevin Coleman und Nick Prasad, die beide im Sommer nach Oberfranken kamen, wurden aufgelöst. »Wir bedanken uns bei beiden für ihren Einsatz und wünschen für ihre kommenden Aufgaben viel Erfolg», sagt Mahr. Neben Coleman und Prasad haben im Winter Torwart Christopher Stadler, Abwehrspieler Richard Schneider sowie die beiden Mittelfeldspieler Mario Götzendörfer und Robin Renger den Verein verlassen. Dem stehen drei Neuzugänge gegenüber – die geplante Verkleinerung des Kaders ist damit abgeschlossen. »Ich denke, die Fans können sich auf die Mannschaft und die Spieler freuen. Jetzt wollen wir die Mannschaft auf die schwere Rest-Saison einstellen», so Coach Rost.

ms