Nachrichten Bayreuth: TenneT erweitert Standort Bayreuth

BAYREUTH. Am vergangenen Mittwoch, 23. September, feierte TenneT das Richtfest für ein neues Bürogebäude an der deutschen Unternehmenszentrale. “Mit Mühe, Können und Kraft wurde hier das Bauwerk nach Plan geschaffen”, bedankt sich Polier Uwe Kammer, Markgraf GmbH & Co KG, bei allen Bauleuten während der Zeremonie des Festes. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang 2021 geplant. Trotz der Corona-Krise schreiten die Bauarbeiten gut voran.

Zusätzlich werden 220 moderne Arbeitsplätze geschaffen, wofür TenneT rund 20 Millionen Euro in den Standort Bayreuth investiert. “Wir setzen damit ein starkes Signal für das gute Wachstum von TenneT und ein klares Bekenntnis für den Standort Bayreuth”, betont TenneT Geschäftsführer Tim Meyerjürgens.

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Der Standort Bayreuth wächst stetig

Zunehmende Herausforderungen, die die Energiewende an TenneT stellt, fordern natürlich auch mehr Belegschaft. Bereits in den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Mitarbeiter stetig gestiegen und das wird sich in nächster Zeit noch weiter steigern. 2016 waren es 800 Mitarbeiter, 2020 sind es über 1200 Mitarbeiter alleine am Standort Bayreuth. “Wir haben uns langfristig für Bayreuth entschieden und werden von hier aus die Energiewende mit dem Netzausbau und Innovationsprojekten für eine sichere Stromversorgung vorantreiben”, betont Meyerjürgens. “Unseren hoch qualifizierten Mitarbeitern bieten wir dafür eine inspirierende Arbeitsumgebung, um die anspruchsvollen Herausforderungen zu meistern”. Bereits im Frühjahr 2018 stellte das Unternehmen die Weichen für Oberfranken, mit der Eröffnung des TenneT Campus.

Markgraf ist Generalunternehmer

Für die Bauausführung ist das Bauunternehmen Markgraf aus Bayreuth beauftragt worden. “Unser Ziel ist es eine hohe Kundenzufriedenheit und eine vertrauensvolle Partnerschaft aufzubauen, deshalb ist uns in jeder Bauphase der Dialog zwischen dem Auftraggeber TenneT und der Bauunternehmung Markgraf ein wichtiges Anliegen”, betont Liborius Gräßmann, Geschäftsführer der Bauunternehmung Markgraf.

Klare Linie für den Neubau

Wer die Planung übernimmt, entschied ein Architektenwettbewerb. Johannes Jung von der KBK Architektengesellschaft Belz / Lutz mbH setzte sich gegen die 13 Mitbewerber durch und bekam den Zuschlag. Das Gebäude, das drei Stockwerke haben wird, soll eine klare Linie und eine ganz eigene Identität haben. Der angestrebte unkonventionelle Werkstattcharakter soll auch durch eine handwerkliche Materialanmutung mit naturbelassenen Werkstoffen im Inneren vermittelt werden. “Es verlangt allen Beteiligten Besonderes ab, dieses außergewöhnliche Konzept in aller Konsequenz umzusetzen und es freut uns ein antreibender Teil dieses Prozesses zu sein”, so Jung.

Insgesamt soll das neue Gebäude eine Arbeitsfläche von viertausend Quadratmetern haben und somit eben 220 neue Arbeitsplätze schaffen. Im Allgemeinen weist der Innenraum eine eher offene Struktur auf mit einem robusten Ausbaukonzept. Die Einhaltung aktueller Energiestandards garantieren eine nachhaltige Nutzung des Erweiterungsbaus.

jm