Nachrichten Bayreuth: Folgt Franz Liszt auf Richard Wagner?

BAYREUTH. Eine Bronzefigur von Richard Wagner, hergestellt vom russischen Bildhauer Aidyn Zeinalov, ist das optische Zeichen der Freundschaft zwischen den Städten Bayreuth und La Spezia. Auch Raiding im Burgenland erhielt jetzt ein außergewöhnliches Geschenk von Aidyn Zeinalov: Eine lebensgroße Figur in Bronze von Franz Liszt, dem großen Sohn der Gemeinde. Stadträtin Beate Kuhn vermittelte zwischen dem Künstler und dem Bürgermeister von Raiding, Markus Landauer. Als Vorlage dienten dem Künstler mehrere Fotos.

Bronzefigur jetzt im Burgenland eingetroffen

Jetzt ist die Bronzefigur per Spedition im Burgenland eingetroffen. Fast ein Jahr lang hat Aidyn Zeinalov an der Statue gearbeitet. Sie ist gute zwei Meter hoch und wiegt 1.200 Kilogramm. Als Standort kommt das Areal vor dem Franz Liszt-Museum in Raiding in Frage. Im Frühjahr erfolgt das offizielle Aufstellen im Rahmen eines Festaktes. Bis dahin bleibt Franz Liszt in der Transportkiste.


Bei der lebensgroßen, in Bayreuth aufgestellten Bronzestatue von Richard Wagner ließ sich der russische Bildhauer von einem Besuch des Komponisten in La Spezia 1853 inspirieren. Er entwarf die Figur im Auftrag der Bayreuther Partnerstadt.
Die exakte Kopie schenkten die Italiener der Stadt Bayreuth anlässlich des 20. Partnerstadt-Jubiläums, 2019. Nach abgeschlossener Arbeit, war es dem Künstler ein Anliegen, auch Franz Liszt darzustellen.

Nun liegt es nahe, dass die SPD-Stadträte Beate Kuhn und Thomas Bauske sich vorstellen können, auch die Kulturpartnerschaft mit dem Burgenland optisch mit einer Franz Liszt-Statue darzustellen. Als passenden Standort nannte Thomas Bauske den Burgenlandplatz, eine dreieckige Grünfläche zwischen der Bürgerreuther-, Meistersinger- und Nibelungenstraße. Die Straßen führen zum, beziehungsweise vom Festspielhaus zurück in die Stadt – ein angemessener Standort also.

gmu