Corona-Virus in Bayreuth: Die Schule beginnt mit neuen Regeln

BAYREUTH. Für die Schüler und Schülerinnen in Bayern beginnt heute wieder die Schule. Nach dem Home-Schooling am Anfang dieses Jahres geht es nun wieder mit Präsenzunterricht weiter. Allerdings mit einigen Änderungen. In weiterführenden Schulen Bayerns herrscht eine Maskenpflicht. Zumindest für die ersten neun Tage. Auch im Unterricht. Aber nicht nur die Maskenpflicht ist neu. Auch die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Kontakte unter verschiedenen Klassen sollen möglichst vermieden werden. Die Räume werden regelmäßig gelüftet.

Das alles soll zur Bekämpfung des Corona-Virus helfen. Hierzu wurden spezielle Hygienekonzepte für jede Schule ausgearbeitet. Beispielsweise müssen auf den Gängen der Schule und den Toiletten die Maske auch von den kleineren Schülern ab der ersten Klasse getragen werden. Wenn der Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner allerdings innerhalb von einer Woche überschritten wird, herrscht für alle Schüler der weiterführenden Schulen auch am Sitzplatz im Unterricht wieder eine Maskenpflicht. Sollten es mehr als 50 Neuinfektionen geben, gilt die Pflicht auch für Grundschüler. In diesem Fall kann es auch dazu kommen, dass die Klassen geteilt werden und abwechselnd zu Hause und in der Schule unterrichtet werden. Dies muss allerdings nicht für ganz Bayern gelten, sondern kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein.

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Auch hierfür wurden Konzepte entwickelt, sollte der Fall des erneuten Home-Schooling eintreten.

“Mit Erkältungen soll man nicht in die Schule gehen”, so Kultusminister Michael Piazolo. Auch mit leichten Symptomen wie Schnupfen und Husten dürfen die Kinder nur in die Schule, wenn sie 24 Stunden fieberfrei sind. Kranke Kinder müssen zu Hause bleiben.

jm