medi dreht nach der Pause mächtig auf

BAYREUTH. Im zweiten Spiel der zweiten Gruppenphase des FIBA Europe Cups hat medi bayreuth den ersten Sieg eingefahren. Die Oberfranken gewannen dank einer überragenden zweiten Hälfte mit 96:78 gegen Benfica.

„Die zweite Halbzeit war exzellent. Wir waren defensiv aggressiver und haben dann mehr Druck ausgeübt. Uns war bewusst, dass Lissabon nur mit einem Ballhandler spielt und deshalb nahmen wir uns in der Halbzeit vor, diesen besonders unter Druck zu setzen. Das war, auch schon in der ersten Halbzeit, die Schwachstelle von Benfica. Unser Problem im ersten Spielabschnitt waren die hohe Anzahl an Ballverlusten und die Offensivrebounds. Das gelang uns in der zweiten Halbzeit viel besser. Wir ließen nur noch einen Offensivrebound in der zweiten Hälfte zu und begingen nur noch zwei Turnover, was letztendlich wiederum unsere Defensive derart stark stabilisierte, dass wir den Gegner brechen konnten“, fasste Bayreuths Coach Raoul Korner die Partie zusammen.

Überragendes drittes Viertel

Im ersten Durchgang hatte medi mit Benfica noch Probleme. Defensiv lief es bei den Hausherren nicht gut, die Oberfranken ließen in den ersten 20 Minuten gleich 51 Punkte zu und gingen mit einem Rückstand von neun Zählern in die Kabine. Aber nach der Pause kamen die „Heroes of Tomorrow“ sensationell aus der Kabine. Das dritte Viertel der Gastgeber war überragend, Bayreuth gewann es mit 29:12. Auch der Schlussabschnitt war stark und endete 25:15 für medi. Summiert macht das einen ganz wichtigen 96:78-Heimsieg.

„Glückwunsch an meine Mannschaft zum sehr wichtigen Sieg. Wir haben gewusst, dass wir einen Erfolg brauchen, um realistische Chancen auf einen Verbleib in diesem Wettbewerb zu haben und dies ist uns in einer recht beeindruckenden Art und Weise gelungen“, freute sich der Coach der Hausherren, der mit seinem Team am Samstag (20.30 Uhr) in der BBL in Ludwigsburg gefordert ist.

ms