medi bayreuth: Siegesserie endet in Hamburg

HAMBURG. Fünf Spiele hatten die Bayreuther wettbewerbsübegreifend gewonnen – diese Serie fand am Sonntag in Hamburg ein Ende. Die Oberfranken verloren im Norden Deutschlands mit 70:77.

Erneut musste medi ohne Janari Joessar und Philip Jalalpoor auskommen, beide befinden sich nach einem positiven Coronatest noch in Quarantäne. Es rückte wieder Sacar Anim in die erste Fünf, er machte seine Sache richtig gut und war mit 22 Punkten bester Korbjäger der Gastgeber.

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Die Niederlage verhindern konnte er am Ende auch nicht. Den Start in die Begegnungn verpatzten die Bayreuther komplett, lagen nach fünf Minuten bereits mit 4:16 in Rückstand. Zur Viertelpause stand es schließlich 23:12 für die Hamburger. Im zweiten Abschnitt lief es dann deutlich besser für die Mannschaft von Raoul Korner, die sich Punkt für Punkt rankämpfte und zur Pause nur noch mit 35:40 zurücklag.

Aufholjagt bleibt unbelohnt

Nach der Pause ging die Aufholjagd weiter, vor allem Anim wusste für die Gäste zu überzeugen. Die Bayreuther gingen sogar zweimal im dritten Viertel in Führung, einmal ganz am Ende, weswegen medi mit einem knappen 61:60 in den Schlussabschnitt ging. Dieser verlief recht ausgeglichen, bis in die Endphase. Dort hatte Hamburg die besseren Nerven. Bayreuth hatte offensiv große Mühe und erzielte in den letzten acht Minuten nur noch vier Punkte. Somit stand am Ende eine 70:77-Niederlage auf der Anzeigetafel. Im dritten Saisonspiel bereits die zweite Niederlage für das Korner-Team.

Korner: “Wir sind sehr schlecht in die Partie gestartet”

“Wir sind in die letzten beiden Spiele sehr erfolgreich gestartet, weil jeder Spieler es geschafft hat, dem Team etwas zu geben. So konnten wir kollektiv unsere Ausfälle kompensieren. Das ist uns heute nicht gelungen. Vor allem defensiv ist es uns schlechter gelungen als den Hamburgern. Wir sind sehr schlecht in die Partie gestartet, haben defensiv überhaupt keinen Zugriff bekommen und erst durch die Umstellung in der Verteidigung dann doch ins Spiel gefunden. So konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Die notwendige Aufholjagd hat uns am Ende aber auch viel Kraft gekostet. Am Ende haben wir nicht gut genug zusammen gespielt, den Ball weggeschmissen, in der Offensive zu hektisch agiert und daher dann auch verdient verloren”, sagte Korner nach der Begegnung.

Weiter geht es bereits am Dienstag (20 Uhr) im FIBA Europe Cup in Groningen.

ms