medi bayreuth: Sieg im Overtime-Krimi in Hamburg

HAMBURG. Zweiter Sieg in Folge für medi bayreuth! Die Oberfranken setzten sich beim 300. BBL-Spiel von Kapitän Bastian Doreth nach einer dramatischen Partie in der Overtime mit 95:92 in Hamburg durch.

Die Gäste aus Oberfranken begannen sehr fokussiert und nahmen gleich das Heft des Handelns in die Hand. Nach guten ersten zehn Minuten führte die Mannschaft von Headcoach Raoul Korner mit 25:17. Im zweiten Viertel spielte Bayreuth die Begegnung weiterhin von vorne weg und führte zwischenzeitlich sogar mit 13 Punkten. Aber dann wurde Hamburg stärker und kam bis zur Pause bis auf 41:46 ran.

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Nach der Halbzeit erwischte medi den besseren Start und konnte wieder wegziehen. Doch dann drehte sich das Blatt und die Towers gingen ihrerseits in Führung. Es war nun eine komplett ausgeglichene Partie, die mit einem knappen 68:67 für die Hausherren ins Schlussviertel ging. Und hier wurde es dramatisch, denn gegen Ende der Begegnung spitze es sich zu. Hamburg ging durch zwei Freiwürfe in Führung, Bayreuth glich durch Frank Bartley von der Linie aus. Und nach einem vergebenen Angriff der Hausherren war es beinahe Bartley, der mit einem ganz weiten Dreier den Sieg herbeigeführt hätte.

Zwei wichtige Blocks von Pardon

Aber so musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Hier punktetet zunächst medi, Hamburg tat sich sehr schwer. Die Gäste lagen in der Obertime durchgehend in Führung und siegten am Ende auch mit 95:92. Das lag unter anderem daran, dass Dererk Pardon beim letzten Play der Hamburger zwei ganz wichtige Blocks auspackte. Somit feierte medi den zweiten Sieg in Serie.

“Es war wichtig, einen guten Start hinzulegen”

“Es waren heute Kleinigkeiten. Zunächst einmal muss man sagen, dass wir mit extrem guter Energie ins Spiel gestartet sind, so wie wir uns das auch gewünscht hatten. Gerade in Hamburg ist es wichtig, physisch wachsam zu sein. Hamburg ist eine Mannschaft, die den Ball sehr gut bewegt und exzellent als Team zusammenspielt und dazu noch gut gecoacht wird. Von daher war es für uns wichtig, hier heute einen guten Start hinzulegen. Uns war natürlich aber klar, dass die sich die Towers zurückkämpfen würden. Letztendlich denke ich, dass wir die Partie nicht unverdient gewonnen haben und, dass wir den Aufwärtstrend mit dem Sieg heute bestätigen konnten. Wenn man mich nach dem entscheidenden Unterschied fragt, würde ich sagen, dass wir die wichtigen Big Shots getroffen und in der Verteidigung wichtige Plays gestoppt haben. Dass wir hier heute ein Playoff-Team geschlagen haben, ist schon sehr wichtig für uns”, sagte Korner.

Punkte Bayreuth: Bartley (19), Tiby (17), Olisevicius (14), Pardon (13), Jones (12), Seiferth (9), Walker (8), Doreth (3), Jalalpoor (0).

ms