medi bayreuth: Neuen Assistenztrainer gefunden

BAYREUTH. Das ging schnell: Am Donnerstag gab medi bayreuth bekannt, dass Assistenztrainer Lars Masell den Verein verlassen wird, nur einen Tag später wurde sein Nachfolger bekanntgegeben. Mauricio Parra wird zukünftig Raoul Korner unterstützen.

„Nachdem Lars eine immens große Lücke hinterlassen hat, war mir klar, dass es für uns hier keine halbherzige Ersatzlösung geben darf. Mit Mauro kommen jede Menge Erfahrung auf höchstem Niveau und eine hohe Qualität nach Bayreuth. Er hat bereits mit zahlreichen Top-Coaches erfolgreich zusammengearbeitet und genießt einen erstklassigen Ruf. Was nur wenige wissen, ist die Tatsache, dass wir uns bereits seit 30 Jahren kennen und auch schon im Nachwuchs in Österreich jahrelang zusammengearbeitet haben. Daraus hat sich eine langjährige, tiefe Freundschaft entwickelt, die mir diese Entscheidung extrem einfach gemacht hat“, so Korner.

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Parra wurde im rheinland-pfälzischen Zweibrücken geboren und war zuletzt als Co-Trainer bei Rasta Vechta aktiv. Die Trainerlaufbahn des heute 48-Jährigen begann in Österreich, ehe es ihn 2003 nach Deutschland zu den Tigers Tübingen in die BBL zog. Dort arbeitete er mit der Bayreuther Basketball-Legende Georg „Schorsch“ Kämpf zusammen. Über Chemnitz, erneut Tübingen und den FC Bayern München landete der Spanier schließlich bei Alba Berlin, wo er zwischen 2010 und 2015 zusammen mit den Trainern Gordon Herbert und Sasa Obradovic unter anderem zwei Pokalsiege feierte. 2015 ging es dann nach Oldenburg zu Coach Mladen Drijencic.

Erfahrung hat Parra, der einen Einjahresvertrag in Bayreuth unterschreibt, also reichlich. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Bayreuth. Als Raoul mir diese Möglichkeit Anfang der Woche angeboten hat, gab es für mich keinen Zweifel, diesen Schritt auch zu tun. Es ging alles sehr schnell und ist heute bereits fix. Natürlich habe ich die enorme Entwicklung von medi bayreuth in den letzten Jahren stetig mitverfolgt und ich freue mich, in diesem tollen Umfeld am Aufwärtstrend mitarbeiten zu können. Mit Bastian Doreth und Andreas Seiferth, mit dem ich in Berlin auch schon zusammengearbeitet habe, hat der Klub zwei großartige Identifikationsfiguren“, so der neue Mann.

Der größte Faktor beim Wechsel war Korner

Der Assistenzcoach betont aber: „Der größte Faktor für meinen Wechsel nach Bayreuth war aber ganz klar Raoul. Nachdem wir uns während der Studienzeit in Wien kennengelernt und von Beginn an gut verstanden haben, verbindet uns nun seit fast 30 Jahren eine tolle Freundschaft. Über die gesamte Zeit standen wir in stetigem Kontakt und haben auch schon oft eine Zusammenarbeit angedacht. Als sich Anfang der Woche jetzt die Möglichkeit hierfür ergeben hatte, musste ich somit nicht lange nachdenken.“

ms