medi bayreuth: Ausrufezeichen gegen Crailsheim!

BAYREUTH. Mit der vermutlich besten Saisonleistung hat medi bayreuth am Freitagabend einen klaren und auch in der Höhe verdienten 97:78-Heimsieg gegen den Vierten Crailsheim eingefahren. Dabei gab es früh in der Partie einen Schreckmoment für die Hausherren.

Doreth verletzt sich am Oberschenkel

Die Bayreuther kamen gut in die Begegnung und hatten sich nach knapp sechs Minuten einen 16:7-Vorsprung erspielt. Es lief also alles voll nach Plan. Doch dann griff sich Kapitän Bastian Doreth an den Oberschenkel. Der Kopf der Mannschaft verließ das Feld, wurde sofort behandelt. Und der in dieser Saison überragend spielende Aufbauspieler konnte nicht mehr auf das Parkett zurückkehren, spielte am Ende nur 6:09 Minuten.

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Team löst es super – Olisevicius und Seiferth ragen heraus

Ohne Doreth hatten die Bayreuther schon in so manchem Spiel ihre Probleme. Nicht aber am Freitagabend. Es sollte endlich einen Sieg gegen eine Topmannschaft geben. Mit dem ersten Viertel legte medi den Grundstein, führte nach zehn Minuten deutlich mit 28:14. Auch wenn die Mannschaft bis zur Pause etwas an Vorsprung einbüßte (52:41), ließen die Gastgeber an diesem Tag keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Parkett gehen würde.

Das ganze Team machte einen hervorragenden Job, doch zwei Spieler stachen dabei nochmal heraus: Osvaldas Olisevicius und Andi Sefierth. Erstgenanneter spielt seit einigen Begegnungen sehr stark auf, sammelte in den letzten Spielen im Schnitt 19 Punkte und war gegen Crailsheim mit 25 Zählern Topscorer des Spiels. Nationalspieler Seiferth hatte am Ende der Partie 23 Punkte im Boxscore stehen, traf neun seiner zehn Zweierversuche. Dazu griff sich der Center sieben Rebounds. Alles in allem ließen die Oberfranken nichts mehr anbrennen, spielten die zweite Hälfte von vorne weg und siegten verdient und klar mit 97:78.

Zweiter Sieg in Folge

Damit holte medi bayreuth den zweiten Sieg in Folge. Endlich stand gegen ein Topteam der Liga auch mal etwas Zählbares zu Buche. Mitgehalten hatten die Wagnerstädter mit den Spitzenteams schon das ein oder andere Mal, gingen jedoch immer als Verlierer vom Feld. Nun können Doreth, bei dem man abwarten muss, wie schlimm die Verletzung ist, & Co. erst einmal ein bisschen verschnaufen, denn es geht erst übernächsten Montag (15. März, 19 Uhr) in Würzburg weiter.

ms