Lokalnachrichten in Bayreuth: Wenn der Bürgermeister abkassiert

CREUSSEN. Die Edeka-Challenge geht in eine neue Runde: Dieses Mal mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Creußen, Martin Dannhäußer.
Einen Nachmittag lang nehmen sich die Bürgermeister einer Gemeinde, in der es einen Edeka Schneidermarkt gibt, Zeit, um an der Kasse zu kassieren. Bürgermeisterin der Gemeinde Eckersdorf, Sybille Pichl, und Bürgermeister der Gemeinde Bindlach, Christian Brunner, haben diese Aufgabe schon im letzten Jahr bewältigt.

Dafür gibt es 500 Euro pro halbe Stunde kassieren. Plus die Einnahmen, die in der Arbeitszeit gemacht wurden. Die komplette Summe wird von Marktbetreiber der Edeka Schneidermärkte, Patrick Schneider, an die jeweilige Stadt oder Gemeinde gespendet.

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Martin Dannhäußer freute sich auf die Challenge: „Ein bisschen aufgeregt bin ich. In Creußen gibt es drei Kindergärten, also los gehts, die Chance nutzen und Geld sammeln“.

Von 15.30 bis 19.30 Uhr saß Martin Dannhäußer an der Kasse. Am Ende konnte er 4.200 Euro einnehmen. Das macht eine Spendensumme von insgesamt 8.200 Euro.

Patrick Schneider freut sich, dass die Challenge so engagiert angenommen wird: „Ich muss gestehen, ich habe unsere Kommunalpolitiker unterschätzt. Dass die Bürgermeister sich wirklich den ganzen Nachmittag frei nehmen und kassieren, hätte ich nicht erwartet. Aber es sind schöne Summen zusammengekommen. Das Besondere – dieses Geld kommt den Kindergärten in den Kommunen zu Gute. Die Idee hinter der Challenge ist, den Gemeinden etwas zurückzugeben.“

Nach Pichl, Brunner und Dannhäußer fehlt noch ein Bürgermeister in der Reihe: Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. „Also auf gehts: Die nächste Challenge findet in Bayreuth statt“, fordert Martin Dannhäußer den Bayreuther OB
heraus.

jm