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Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ | inbayreuth.de
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Veröffentlicht am 31.07.2022 11:00
Veröffentlicht am 31.07.2022 11:00

Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“

Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ (Foto: Wolfgang Munzert)
Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ (Foto: Wolfgang Munzert)
Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ (Foto: Wolfgang Munzert)
Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ (Foto: Wolfgang Munzert)
Lokalnachrichten in Bayreuth: „Meine Projekte sind innere Visionen“ (Foto: Wolfgang Munzert)

BAYREUTH.

Die Kulturforscherin, Publizistin und Kulturpolitikerin Dr. Karla Fohrbeck wurde mit dem Kulturpreis der Stadt Bayreuth ausgezeichnet. Karla Fohrbeck lebte und wirkte im In- und Ausland. 2007 kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück. „Seither trägt Karla Fohrbeck in beispielloser Weise mit dazu bei, Bayreuth zu einem Kulturzentrum von globaler Bedeutung weiterzuentwickeln“, so Oberbürgermeister Thomas Ebersberger in seiner Laudatio, „unermüdlich, mit enormer Kraft und Zeitaufwand, mit viel Erfahrung und der ganz persönlichen Art, geht sie Projekte an“.

Initiiert oder wesentlich beteiligt war die Preisträgerin am Wiederaufbau der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth und dem Bau der Mikwe, am Umzug des Iwalewa Hauses in die Wölfelstraße 2, dem Jean Paul- und Rotmainauenwanderweg und die touristische Vermarktung der Markgrafenkirchen. Ein weiterer Laudator war Freund und Weggefährte Professor Dr. Olaf Schwencke, der besonders die kulturpolitischen Leistungen von Karla Fohrbeck hervorhob. Sie war am Aufbau der Künstlersozialkasse und des Deutschen Kulturrates beteiligt und habe es verstanden, die Bereiche Kultur, Politik und Wirtschaft miteinander zu verknüpfen. Wenn sie besondere Projekte angehe, dann gebe es keine Planung, sie folge ihren Visionen, so die Preisträgerin. Für die Umsetzung beschaffe sie auch die Gelder. „Ich bin oftmals unbequem und hartnäckig, wenn ich von anderen fordere, dass sie sich meinem Tempo anpassen“, sagt sie in ihrer Dankesrede. Der Kulturpreis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird seit 1976 in unregelmäßigen Abständen an verdiente Künstler, Menschen und Institutionen vergeben, die die Kulturlandschaft der Stadt Bayreuth bereichern. Sie ist nach der Philosophin Dr. Gertrud Kahl-Furthmann, ausgezeichnet 1978, erst die zweite Frau, die den Kulturpreis erhält.


Von Jessica Mohr

jm

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