Lokalnachrichten in Bayreuth: Hohe Waldbrandgefahr

BAYREUTH. Die oberfränkischen Wälder laden zum Wandern ein. Doch durch das anhaltend trockene Wetter steigt die Gefahr für Wald- und Vegetationsbrände. Aus diesem Grund hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth am vergangene Wochenende die Durchführung von Beobachtungsflügen für besonders gefährdete Waldgebiete im gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Luftfahrzeuge und die Piloten zur Verfügung. Am Donnerstag flog der „Schnelle Einsatzhubschrauber“. Von Freitag an waren die Flugzeuge der Stützpunkte Bamberg-Breitenau und Bayreuth-Bindlach im Einsatz; dann befanden sich neben den Piloten auch ausgebildete Luftbeobachter an Bord, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchten. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.

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Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.

Beim Routineflug am 16.06.2022 des Schnelleinsatzhubschraubers fiel der Besatzung eine unklare Rauchentwicklung im Waldgebiet östlich von Tiefenlesau im Landkreis Bayreuth auf. Es konnte ein Brand über ca. 200 bis 300 qm im Waldgebiet lokalisiert werden.

Die Integrierte Leitstelle Bayreuth alarmierte sofort die erforderlichen Einsatzkräfte zur benannten Einsatzstelle. Der Brand konnte durch die umliegenden Feuerwehren gelöscht werden.

red