Lokalnachrichten in Bayreuth: Den Spirit der Stadt an den Wänden

BAYREUTH. Ein Hotel und jedes Zimmer ist individuell gestaltet? Das gibt es jetzt im neuen Liebesbier-Hotel in Bayreuth. Am vergangenen Mittwoch begannen internationale Künstler damit, die Zimmer mit ihren Kunstwerken im urban Streetstyle zu gestalten. „Wir haben auf dem gesamten Gelände viele Kunstwerke, so auch im Restaurant Liebesbier“, so Sebastian Wenk. „Uns war es wichtig, dies auch im Hotel weiterzuführen. Zudem wollten wir auch hier das Handwerk für sich sprechen lassen. Maisel lebt Handwerk, nicht nur in der Brauerei oder im Crazy-Sheep-Shop, sondern auch im Hotel, das Anfang des Jahres eröffnen soll. Dazu haben wir Streetart-Künstler aus aller Welt eingeladen, ihr Kunstwerk bei uns an den Wänden zu verewigen, beispielsweise aus Italien, Belgien, Japan oder sogar dem Iran. Diese Form der Kunst hat in der heutigen Zeit einen ganz besonderen Stellenwert, und das auf der ganzen Welt“.

Bei den Künstlern handelt es sich um eine Mischung aus bekannten Streetart-Vertretern und Newcomern der Szene. „Wir wollen ihnen den Raum geben, den sie für ihre Kunst brauchen. Aus diesem Grund gibt es keine Vorgaben oder Regeln von uns. Die Künstler schauen sich den Raum an und entscheiden selbst, welche Art von Kunstwerken und welche Farben am besten passen“, so der Geschäftsführer des Hotels. „Sie haben so lange Zeit, wie sie brauchen und entscheiden auch selber, wie groß das Werk werden soll. Auch die Art, wie sie das Kunstwerk an die Wand bringen, ist die Entscheidung des Künstlers, ob gesprayt, gemalt oder aus Wolle geknüpft ist egal. Wir lassen uns davon überraschen“.

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Was den Künstlern besonders gut an dem Projekt gefällt ist, dass die Wand, und somit ihr Kunstwerk fest verankert ist und nicht verrückt oder ausgetauscht werden kann. So bekommt jedes Zimmer seinen eigenen Stil.

„So wird jedes Zimmer individuell und passend zu unserem Hotel gestaltet. Besonders beeindruckend finde ich zudem, dass sich viele Künstler mit Bayreuth vorab beschäftigen, um den Spirit der Stadt mit in ihr Kunstwerk einfließen zulassen“, so Sebastian Wenk abschließend.

Anfang nächsten Jahres soll Eröffnung gefeiert werden, dann werden alle Kunstwerke an den Wänden fertiggestellt sein und können begutachtet werden.

jm