Lokalnachrichten Bayreuth: Mehr Unterstützung bei Klimaschutz und Energiewende

BAYREUTH. Die kostenlose Klimaschutzberatung für Privathaushalte im Landkreis Bayreuth erhält ein „Update“: Bürgerinnen und Bürger, die neutralen Rat in Energiefragen suchen, können nun nicht nur wie bisher die Telefon-Hotline oder die Initialberatung vor Ort in Anspruch nehmen. Auf Wunsch kann jetzt auch zwischen mehreren weiterführenden Beratungsbausteinen ausgewählt werden, um beispielsweise Detailfragen zur Heizung oder zur Solaranlage zu klären.

Möglich macht dies eine Kooperation der Energieagentur Oberfranken, die die Energieberatung bereits seit 2010 im Auftrag des Landkreises durchführt, mit der Verbraucherzentrale (VZ). Die VZ Bayern bietet neben ihren vielfältigen Aufgaben im Bereich Verbraucherschutz seit vielen Jahren auch Energieberatung an und unterhält hierzu zahlreiche Beratungsstützpunkte im gesamten Freistaat.

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Landrat Florian Wiedemann hat die Idee einer Kooperation der Energieagentur mit der Verbraucherzentrale von Anfang an unterstützt: „Die Kooperation bedeutet eine Erweiterung des Beratungsangebotes bei gleichzeitig niedrigeren Kosten für den Landkreis. Diese günstige Konstellation ist möglich, da durch die Kooperation nun der Zugang zu Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums frei wird. Außerdem existierten die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale und der Energieagentur Oberfranken nebeneinander, was bei Bürgern zum Teil für Verunsicherung sorgte. Durch die Bündelung der Angebote gibt es nun auch im Landkreis Bayreuth ein einheitliches System, das die Vorteile beider Strukturen vereint.“

Ansprechpartner bleibt die Energieagentur Oberfranken, die unter der bewährten Rufnummer 09221 / 82 39 18 das Beratungsangebot künftig für den gesamten Regierungsbezirk koordiniert und die Qualität der Beratungen durch regelmäßige Weiterbildungen der Berater sicherstellen wird.

Privathaushalte können nun neben dem bisher schon üblichen Basis-Check vor Ort auch zwischen unterschiedlichen weiteren Beratungsmodulen wählen. So können zum Beispiel mit dem „Gebäude-Check“ die Haustechnik, der bauliche Wärmeschutz und die Einsatzmöglichkeiten von erneuerbaren Energien unter die Lupe genommen werden. Weitere Checks gibt es zu den Themenbereichen Heizungserneuerung, Solarthermie und Photovoltaik, aber auch Detail-Checks zu speziellen Problemstellungen wie Schimmelbefall sind möglich. Üblicherweise wird für diese Beratungsmodule über die VZ eine Eigenbeteiligung von jeweils 30 Euro fällig. Der Landkreis Bayreuth hat jedoch bereits zugesichert, diesen Betrag zu übernehmen. Damit bleibt die Beratung für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises auch weiterhin kostenlos!

Weitere Informationen zur neuen Klimaschutzberatung von Energieagentur Oberfranken und Verbraucherzentrale Bayern können auf der Website der Energieagentur Oberfranken abgerufen werden.

red