“Sind in der komfortablen Rolle des Außenseiters”

Bayreuth. Das Jahr hat kaum angefangen, da steht für medi bayreuth schon das erste echte Highlight auf dem Programm: Am Donnerstag gastieren die Heroes of Tomorrow zum 77.Oberfrankenderby in Bamberg. Es ist das Duell des Fünften beim Vierten. Nach der Niederlage gegen Oldenburg wollen die Bayreuther zeigen, dass sie auch ein Top-4-Team schlagen können.

»Wir sind in Bamberg definitiv in der komfortablen Rolle des Außenseiters. Im Spiel gegen Bayern München hat man die Qualität der Bamberger gesehen, die trotz eines miserablen Starts und einer horrenden Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie in den letzten Minuten sogar noch die Chance gehabt hatten, das Spiel zu gewinnen», sagt medi-Coach Raoul Korner. »Bamberg ist ein absolutes Top-Team und gegen diese Mannschaften gilt für uns, dass wir an unserem Leistungslimit kratzen und alles aufs Feld schmeißen müssen. Die Freude im Team auf dieses Spiel ist groß, denn in solchen Partien kann man nur wachsen und profitieren. Das Oberfrankenderby ist für uns eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Wir haben es gegen Oldenburg nicht hinbekommen, mit einem Top4-Team auf Augenhöhe zu spielen. Daher sind wir jetzt natürlich umso motivierter, das beim nächsten Anlauf zu schaffen.«

Key Players: Rice, Rubit und Harris

Beide Teams kommen mit einer ähnlichen Bilanz daher: Bayreuth holte in zwölf Spielen acht Siege und ging viermal als Verlierer vom Feld, Bamberg schnappte sich einen Erfolg mehr und musste nur drei Pleiten hinnehmen. medi hat sich nach zwei Niederlagen kurz vor dem Jahresende mit dem Heimsieg gegen Schlusslicht Crailsheim zurückgemeldet. Bei Brose hat Bayreuths Co-Trainer Lars Masell drei Schlüsselspieler ausgemacht: Tyrese Rice (schneller Aufbauspieler, kreativer Scorer), Augustine Rubit (spielt laut Masell bisher eine MVP-Saison) und Elias Harris (unter dem Korb und am Zonenrand sehr stark) gilt es besonders im Blick zu haben.

ms