Veröffentlicht am 16.10.2026 12:29

„Jedermann“ kommt ins Bayreuther Friedrichsforum

Die aus dem Fernsehen bekannte Tine Wittler ist auch in diesem Jahr wieder Teil des hochkarätig besetzten Ensembles des „Jedermann“.  (Foto: Matthias Klopp)
Die aus dem Fernsehen bekannte Tine Wittler ist auch in diesem Jahr wieder Teil des hochkarätig besetzten Ensembles des „Jedermann“. (Foto: Matthias Klopp)
Die aus dem Fernsehen bekannte Tine Wittler ist auch in diesem Jahr wieder Teil des hochkarätig besetzten Ensembles des „Jedermann“. (Foto: Matthias Klopp)
Die aus dem Fernsehen bekannte Tine Wittler ist auch in diesem Jahr wieder Teil des hochkarätig besetzten Ensembles des „Jedermann“. (Foto: Matthias Klopp)
Die aus dem Fernsehen bekannte Tine Wittler ist auch in diesem Jahr wieder Teil des hochkarätig besetzten Ensembles des „Jedermann“. (Foto: Matthias Klopp)

„Wie du mich hast zurückgekauft, so wahre jetzt der Seele mein, daß sie nit mög verloren sein und daß sie am jüngsten Tag auffahr zu dir mit der geretteten Schar.“

Mit diesen Worten aus Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, wird eine der zentralen Fragen des Stücks deutlich: Was bleibt vom Menschen, wenn Reichtum, Macht und Erfolg plötzlich keine Rolle mehr spielen? Vom 05. bis 07. November ist das bekannte Theaterstück im Friedrichsforum Bayreuth zu sehen. Nach zwei Jahren im Reichshof, zieht die Inszenierung unter der Regie von Nicolai Tegeler damit an einen neuen Spielort.

Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Jedermann, der unerwartet mit seinem eigenen Tod konfrontiert wird. Plötzlich muss er sich fragen, was in seinem Leben wirklich zählt. Die Geschichte handelt von Geld, Liebe, Schuld und Vergänglichkeit. Themen, die auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben. Die Inszenierung verbindet klassisches Theater mit moderner Technik, Musik und multimedialen Elementen. Auf der Bühne stehen bekannte Schauspieler wie Julian Weigend, Susanne Bormann, Erol Sander, Ralph Morgenstern, Alexandra Kamp, Dorkas Kiefer, Tine Wittler und Michaela Schaffrath. Musikalisch begleitet wird das Ensemble unter anderem vom Akkordeonduo con.

Mit dem Friedrichsforum erhält das Stück eine neue Bühne. Die ehemalige Stadthalle wurde umfassend saniert und verbindet historische Elemente mit moderner Architektur und Veranstaltungstechnik.

Die Premiere findet am Donnerstag, 05. November, um 19.30 Uhr statt. Weitere Vorstellungen folgen am Freitag, 06. November, und Samstag, 07. November, jeweils um 19 Uhr.

Der Einlass beginnt eine Stunde vor der Aufführung, der Zugang zum Saal etwa 30 Minuten vor Beginn.


Von Jessica Mohr
jm
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