Möglicher Cyberangriff: IHK für Oberfranken Bayreuth weiter massiv gestört

Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist weiter nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Nach einem möglichen Cyberangriff sind die IT-Systeme weiter runtergefahren. Die Probleme dauern bereits seit mehreren Tagen an.

IHK Oberfranken: Cyberangriff möglich – IT-Systeme runtergefahren

Bayreuth: Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist weiter von einer massiven IT-Störung betroffen. Die Systeme sind weiter heruntergefahren, die Website ist auch am Dienstag (9. August 2022) nicht erreichbar, Mail-Kontakt ist derzeit nicht möglich. Telefonisch ist die IHK jedoch erreichbar. Das Unternehmen medi kämpft derzeit ebenfalls mit einer Hackerattacke und ist eingeschränkt handlungsfähig.

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„Nach einem möglichen Cyberangriff sind nach wie vor vorsorglich viele IT-Systeme der IHK-Organisation aus Sicherheitsgründen heruntergefahren“, schreibt die IHK am Montag noch auf Facebook. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) mit Sitz in Bamberg bestätigte inbayreuth.de Ermittlungen. „Ermittlungen bezüglich der IHK wurden eingeleitet. Der Schwerpunkt liegt hierbei aktuell in Nordrhein-Westfalen“, sagt Oberstaatsanwalt und Pressesprecher Thomas Goger und deutet dabei komplexe Ermittlungen an.




Die IHK hat ihre IT-Systeme bereits am Donnerstag (4. August 2022) sukzessive „vorsorglich heruntergefahren“, wie die Organisation auf Facebook meldete. Eine Behebung der IT-Störung wurde seitens der IHK seitdem nicht gemeldet.