HaSpo Bayreuth: “Ein bisschen wie nach Hause kommen”

BAYREUTH. Von 2013 bis 2016 coachte Matthias Bracher bereits HaSpo Bayreuth, nun ist der Coach zurück und geht mit der ersten Mannschaft das Abenteuer 3. Liga an. „Das ist schon ein schönes Gefühl, wieder hier zu sein. Ich war ja in den letzten Jahren auch ein paar Mal als Gast in der Halle. Wenn ich in die Halle reingehe, ist das sehr angenehm und richtig schön. Obwohl ich viele Jahre in Erlangen war, ist es hier für mich auch ein bisschen nach Hause kommen“, berichtet der Rückkehrer.

In der Vorbereitung steht er vor keiner leichten Aufgabe, denn aktuell haben die Handballer keine Halle zur Verfügung, da die Heimspielstätte Schulzentrum Ost noch bis Mitte Juli geschlossen ist. Somit müssen die Einheiten draußen stattfinden und Bracher & Co. müssen etwas improvisieren. Ein großer Nachteil also gegenüber den anderen Drittligisten? „Das hängt ein bisschen davon ab, wann die Saison anfängt. Wenn sie im Oktober anfängt, spielt das keine so große Rolle. Wenn sie im September schon angeht, ist das relativ schade, jetzt keine Halle gehabt zu haben. Wir können auch im athletischen Bereich etwas machen. Aber sowas macht die Planung nicht einfach“, so der Trainer.

 

 

Nicht einfach wird für den Aufsteiger, der als Nachrücker in die 3. Liga durfte, auch die kommende Saison nicht. HaSpo geht als Außenseiter in die Spielzeit, will aber über mannschaftliche Geschlossenheit, Teamgeist und Euphorie die Liga halten. „Ich denke schon, dass es bis zum Schluss ein Kampf wird. In der Liga gibt es natürlich auch Mannschaften, die in den professionellen Handball wollen. Es gibt wohl keine Mannschaft mit demselben Budget wie HaSpo Bayreuth“, weiß Bracher um die Schwere der Aufgabe.

Interview: Mirko Strässer

Das komplette Exklusiv-Interview mit Matthias Bracher lesen Sie in der Bayreuther Sonntagszeitung.