Oldenburg. Die Bayreuther zeigten in Oldenburg eine ordentliche Leistung und hielten mit dem Tabellenzweiten gut mit. Am Ende stand allerdings erneut eine Niederlage für medi auf der Anzeigetafel (81:90).

Mika startet – Bayreuth hält gut mit

Bei Bayreuth musste Hassan Martin verletzt passen, für ihn begann wieder Eric Mika. »Im Endeffekt können wir völlig frei in dieses Spiel hineingehen», sagte Raoul Korner vor der Begegnung mit dem Wissen, das Oldenburg der klare Favorit ist. Und genau das tat sein Team auch. Die Gäste hielten gegen den Tabellenzweiten in der ersten Hälfte sehr gut mit. Nach fünf Punkten in Folge von Adonis Thomas ging medi sogar mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause (21:20).

Auch im zweiten Abschnitt waren die Bayreuther absolut auf Augenhöhe, hatten die Führung zwischenzeitlich sogar etwas ausgebaut. Aber die Gastgeber beendeten das Viertel stark, legten einen 7:0-Lauf aufs Parkett und gingen mit einer 42:40-Führung in die Kabine.

Oldenburg macht ernst

Im dritten Abschnitt erhöhte Oldenburg dann die Schlagzahl und zog schnell weiter weg. Die Offensive um Ricky Paulding & Co. lief nun wie am Schnürchen, die Bayreuther hatten defensiv Probleme. Nach 26 zugelassenen Zählern in Viertel drei lag medi nach 30 gespielten Minuten mit zehn Punkten zurück (58:68).

Aber an aufgeben war bei den »Heroes of Tomorrow» nicht zu denken. Mika führte sein Team offensiv an, somit stand es schnell nur noch 70:73. Die Bayreuther hielten zwar gut mit, kamen aber nicht weiter ran beziehungsweise vorbei. Offensiv ließ die Mannschaft von Korner – auch von der Freiwurflinie – zu viel liegen. Die EWE Baskets zeigten, wie ausgebufft sie sind und spielten sehr solide. Nachdem Cummings gut eine Minute vor dem Ende zum Korb zog und auf 86:77 stellte, war die Begegnung entschieden. Am Ende stand es 90:81 für den Favoriten. Weiter geht es für Bayreuth am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Bonn.

ms