Exklusiv – Wir bringen Dich zum Festakt von 100 Jahre Wolfgang Wagner

BAYREUTH. Heuer am 30. August hätte Wolfgang Wagner, der als Festspielleiter von 1950 bis 2008 die Bayreuther Festspiele in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg maßgebend prägte, seinen 100. Geburtstag. Zu Ehren des Sohnes von Siegfried und Winifred Wagner findet am Mittwoch, 24. Juli, um 19 Uhr im Bayreuther Festspielhaus ein Festakt statt. Zum Festakt sind eigentlich nur geladene Gäste zugelassen. Die Bayreuther Sonntagszeitung macht es jedoch auch der breiten Öffentlichkeit möglich, daran teilzunehmen: Wir verlosen exklusiv zehn mal zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung am Tag vor dem offiziellen Beginn der diesjährigen Wagner-Festspiele.

Das Programm für den Festakt zum 100. Geburtstag von Wolfgang Wagner wird vom Festspielorchester unter Leitung von Christian Thielemann musikalisch gestaltet. Nach dem Vorspiel aus den „Meistersingern von Nürnberg“ begrüßt Festspielleiterin Professorin Katharina Wagner, die Tochter von Wolfgang Wagner, die Gäste. Nach einem Grußwort von Bernd Sibler, dem Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, geht es weiter mit der „Romerzählung“ aus dem Dritten Akt von „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“. Stephen Gould singt den Tannhäuser.

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Nach einigen Gedanken von Christian Thielemann zu Wolfgang Wagner folgt „Wotans Abschied und Feuerzauber“ aus dem Dritten Aufzug der „Walküre“. Günther Groissböck gibt den Wotan.
Die Festansprache hält der bekannte Sänger und Künstleragent Ioan Holender, der unter anderem auch von 1992 bis 2010 als Direktor der Wiener Staatsoper fungierte.
Den Abschluss des Festaktes bildet das „Vorspiel und Isoldes Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ mit Waltraud Meier als Isolde.

 

 

Wenn Wolfgang Wagner heuer mit einem Festakt im Festspielhaus und einer korrespondierenden Jubiläumsausstellung mit dem Titel „Der Prinzipal. Wolfgang Wagner und die Werkstatt Bayreuth“ im Richard Wagner Museum geehrt wird, erinnert man sich zurecht an einen durchsetzungsfähigen „Chef“, dem – nicht nur in den Diskussionen mit den Gewerkschaften – nicht zu Unrecht fränkische Bauernschläue zugeschrieben wurde. Anders hätten die Festspiele auch 1951 nicht wieder eröffnet werden können (bei denen er sich vorrangig um die Organisation kümmerte). Anders wäre es auch nicht möglich gewesen, den 1976 heftigst bekämpften „Jahrhundert-Ring“ Patrice Chéreaus und Götz Friedrichs „Tannhäuser“ von 1972 langfristig und stilbildend durchzusetzen.
„Wolfgang Wagner war nicht nur Intendant, Bühnenbildner und Regisseur, sondern auch ein Bayreuther von echtem Schrot und Korn“, so Richard-Wagner-Museumsleiter Dr. Sven Friedrich bei der Eröffnung der seit Freitag laufenden Jubiläumsausstellung. „Er war ein Festspielleiter wie es ihn nicht mehr geben wird“.

Tochter Katharina, die derzeit die Festspiele leitet, bezeichnete es als schwierig, die Lebensleistung des Vaters zu beschreiben. „Für mich war er kein Prinzipal, sondern einfach mein Papa“, sagte sie bei der Ausstellungseröffnung.

rs/pio/gmu

 

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