Corona-Virus in Bayreuth: Angst vor Angriffen auf die Impfzentren?

BAYREUTH. Die Impfstoffe gegen das Corona-Virus sollen so schnell wie möglich in die Impfzentren kommen. Doch nicht alle sind von dem neuen Impfstoff beziehungsweise der Prioritäten, nach denen die Patienten geimpft werden begeistert. Aus diesem Grund fürchtet die Bundesregierung mögliche Angriffe auf Impfzentren oder Impftransporte.

Auch Bayreuth ist von dieser generellen Befürchtung nicht ausgenommen. „Aus diesem Grund stehen wir seit Beginn der Impfaktion im engen Austausch mit den zuständigen Polizeidienststellen, die auf entsprechende Fälle vorbereitet sind“, erklärt Karen Görner-Gütling, Pressesprecherin des Landratsamtes Bayreuth. Zudem sind die entsprechenden Gebäude vor unbefugten Zutritt gesichert.

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“Wir begleiten bei den Impftransporten die Anlieferung und Weiterverteilung innerhalb von Oberfranken. Dies erfolgt in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Darüber hinaus haben wir auch die Sicherheit der Impfzentren im Blick”, erklärt Kathrin Weißerth, Pressesprecherin Polizeipräsidium Oberfranken.

Die Frage warum diese Befürchtungen entstehen kann sich die Regierung und auch das Landratsamt nur aufgrund des großen gesellschaftlichen und medialen Interesses an der bundesweiten Impfkampagne gegen das Corona-Virus erklären. So könnten sich beispielsweise bestimmte Protestbewegungen eine große Öffentlichkeitswirksamkeit versprechen. „Konkrete Anhaltspunkte für solche Gefährdungen speziell für Stadt und Landkreis Bayreuth sind uns derzeit allerdings nicht bekannt“, so Karen Görner-Gütling.

jm