Corona-Virus in Bayreuth: Wie trage ich meine FFP2-Maske richtig?

BAYREUTH. Seit vergangenen Montag herrscht in Bayern FFP2-Maskenpflicht beim Nutzen des ÖPNV und im Einzelhandel. Ab dem 25. Januar ist auch die ‘Kulanzwoche’ vorbei, wie Markus Söder die erste Woche noch nannte. In dieser ersten Woche wurde der Verstoß gegen die FFP2-Maskenpflicht noch nicht geahndet. 

Aber wie trägt man die FFP2-Maske richtig? Maria Schmeilzl, Apothekerin aus der Apotheke im Rotmain-Center erklärt: “Es ist wichtig sich vor dem Anlegen der Masken die Hände zu waschen. Die Maske nach Möglichkeit nur an den Bändern anfassen, damit sie möglichst lange frei von Fremdstoffen bleibt. Auf keinen Fall den Innenbereich, der zum Gesicht getragen wird, anfassen oder mit anderen Gegenständen in Berührung bringen”, erklärt die Apothekerin. “Oft liegt der Packung eine Anweisung bei oder auf dem Umkarton ist angebracht wie man die jeweilige Maske richtig in Position bringt. Wichtig ist es, den Nasenbügel an der Nase festzudrücken, damit die Maske möglichst lückenlos sitzt”.

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Insgesamt sollte die Maske nicht länger als 75 Minuten am Stück getragen werden. Bei Masken mit Ventil gilt ein Zeitraum von zwei Stunden als Höchsttragedauer. Danach sollte die Maske für mindestens 30 Minuten nicht getragen werden.

“Unter Berücksichtigung der Pausenzeiten darf eine Maske bis zu acht Stunden getragen werden. Wenn sie allerdings stark durchfeuchtet ist, empfehlen wir eine neue zu nehmen. Das Wichtigste ist allerdings, dass sie Masken immer nur von einer Person getragen werden und nicht untereinander getauscht werden”, erklärt Maria Schmeilzl.

Risikogruppen und Menschen über 60 Jahre bekommen zudem von der Krankenkasse spezielle Berechtigungsscheine zugeschickt, mit denen sie sich zweimal sechs Masken zu einem Eigenanteil von 2 Euro holen können. Aber gibt es überhaupt genug FFP2-Masken in den Apotheken vor Ort? “Bedingt durch die Berechtigungsscheine sind wir sehr gut mit FFP2-Masken bevorratet und haben ausreichend in unserem Apothekenverbund zur Verfügung. Für alle. Insgesamt sind zudem genügend Masken am Markt verfügbar, was man anhand der täglichen Angebote von verschieden Herstellen beurteilen kann”.

So dürfte es also nicht zu Versorgungslücken kommen. “Unser Angebot wird gut genutzt, da wir uns preislich mit anderen Anbietern messen können. Zudem haben wir immer Masken auf Lager, sind vor Ort und bieten Ware aus Deutschland an”, erklärt die Apothekerin Maria Schmeilzl.

Das erste Angebot mit den Berechtigungsscheinen lief zum 6. Januar aus. Laut Maria Schmeilzl war die Resonanz auf die Aktion gut und die Berechtigungsscheine wurden von ihren Kunden rege genutzt.

jm