Corona-Virus in Bayreuth: „Unsere Restaurants sind keine Pandemie-Treiber“

BAYREUTH. Seit mehr als vier Monaten warten Bayreuths Gastronomen darauf, endlich wieder Gäste empfangen und kulinarisch verwöhnen zu dürfen. Der Frust vieler Wirte und Wirtinnen ist angesichts der zahlreichen Pannen bei Überbrückungshilfen und der Aussicht auf die umsatzstarke Frühlingsmonate ohne kostendeckende Einnahmen ist immens. Am Freitag (12. März) traf der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Thomas Hacker den Bayreuther Kreisvorsitzenden des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA, Engin Gülyaprak, in dessen Lokal „Engin’s Ponte“ zum Krisengespräch.

Gülyaprak schilderte eindrücklich die Existenznot vieler Kolleginnen und Kollegen nach Monaten des Lockdowns mit ausschließlichem Außerhausverkauf. Bereits in der ersten Corona-Welle habe man belastbare Sicherheits- und Hygienekonzepte erarbeitet, die jetzt gerade zu Beginn der Freiluft-Saison einen verantwortungsvollen und sicheren Restaurant ermöglichen.

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„Unsere Restaurants und Biergärten sind keine Pandemie-Treiber, das haben sie bereits in letzten Monaten bewiesen“, erklärt dazu der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Thomas Hacker (FDP). „Niemand versteht, warum die Wirtschaft als Leidtragender für staatliches Versagen beim Impfen und Testen herhalten muss.“ 

Hacker weiter: „Als Freie Demokraten im Deutschen Bundestag haben wir frühzeitig für einen Pandemieplan für die Gastronomie geworben. Es gibt keinen Grund an einer Schließung von Restaurants festzuhalten, wenn es funktionierende Gesundheitskonzepte gibt. Der Biergarten-Besuch zu Ostern muss möglich sein!“

Thomas Hacker ist optimistisch und freut sich schon auf ein baldiges Wiedersehen bei Engin Gülyaprak – dann als Gast seines Restaurants. 

red