Corona-Virus in Bayreuth: Saison für medi Bayreuth beendet

BAYREUTH. Lange hat es gedauert, bis es in der BBL Neuigkeiten gab. Am Montag haben sich die 17 Vereine in einer Videokonferenz mit den Verantwortlichen der Liga besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Spielzeit für einige Teams weitergeht. Nicht allerdings für medi bayreuth.

Es waren vor der Sitzung einige Szenarien durchgesprochen worden, von Abbruch, bis hin zum Weiterspielen mit Geisterspielen. Das Ergebnis ist nun, dass die Saison mit zehn Teams ohne Zuschauer weitergespielt wird, sofern das denn die Politik zulässt. Bayern München, Ludwigsburg, Crailsheim, Alba Berlin, Oldenburg, Vechta, Bamberg, Göttingen, Ulm und Frankfurt werden die Saison zu Ende spielen. Das sind die ersten zehn Teams der Tabelle, der Achte Würzburg wird durch den 14. Frankfurt ersetzt.

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Diese Teams, die den Spielbetrieb fortsetzen, würden zu einem Turnier an einem noch zu bestimmenden Ort zusammenkommen. Dieser Austragungsort wird am kommenden Montag, 04. Mai 2020 feststehen. In zwei Gruppen bestehend aus je fünf Teams, spielt jede Mannschaft in einer Gruppenphase zunächst jeder gegen jeden. Anschließend wird das Viertel- und Halbfinale sowie das Finale über Kreuz in einem angepassten Play-Off-Modus ausgetragen. Diese Turnierform wird sich auf ca. drei Wochen verteilen. Vorab werden entsprechend Vorbereitungs- und Trainingszeiten einkalkuliert.

medi bayreuth hat sich zusammen mit sechs weiteren Vereinen dazu entschieden, nicht an dem Playoff-Turnier teilzunehmen. Die Teams werden in der Abschlusstabelle der BBL für die Saison 2019/2020 hinter den genannten Teams geführt, die das Turnier bestritten haben. Einen Absteiger wird es nicht geben. Somit ist die Saison ab heute für das Team von Headcoach Raoul Korner offiziell beendet.

red