Corona-Virus in Bayreuth: Neuausrichtung der Impfangebote

BAYREUTH. Im Rahmen der Neuausrichtung der Impfstrategie im Freistaat Bayern besteht ab Oktober grundsätzlich Vorrang des Impfangebots der niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte.
Die Tätigkeit der Impfzentren soll nun schwerpunktmäßig auf dem Einsatz mobiler Impfteams liegen, die dabei vor allem auch Auffrischungsimpfungen in Einrichtungen, in denen besonders gefährdete Personen leben, durchführen.

In den Impfzentren sollen zur Ergänzung zudem eine Impfsprechstunde geben, in der sich die Bürger und Bürgerinnen beraten lassen können. Diese Sprechstunde wird jeden Samstag von 10 bis 17 Uhr stattfinden. Dort werden weiterhin Erst-, Zweit- und auch Drittimpfungen durchgeführt. Es wird darum gebeten, über die Impfhotline im Landratsamt Termine für die Impfsprechstunde zu vereinbaren.

Anzeige

Das Impfzentrum in der Turnhalle der Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth wird zum 30. September die Aktivität komplett einstellen, damit die Schüler und Schülerinnen die Halle wieder für den regulären Sportunterricht nutzen können. Das Impfzentrum in der Stadtbadturnhalle bleibt allerdings bestehen, biete aber ein geringeres Angebot an Impfterminen an als bisher.

Im Rahmen dieser kompletten Umstrukturierung wurde der Bereich Corona-Impfungen für Bayreuth Stadt und Landkreis neu ausgeschrieben.
„Es freut uns sehr, dass wir diesen Auftrag an die SKS Ambulanz in Bayreuth, und damit an einen regionalen Betreiber, vergeben konnten“, so Landrat Florian Wiedemann. „Damit ist dann die dritte regionale Hilfsorganisation, nach dem BRK und den Maltesern, mit dem Bereich Corona-Impfungen betraut“.

Die SKS-Ambulanz übernimmt seit vergangenen Freitag bereits den Bereich Corona-Impfungen für Landkreis und Stadt. Der Schwerpunkt liegt hierbei beim Einsatz der mobilen Impfteams. Ein Besuch des mobilen Impfteams kann angefordert werden, wenn mindestens 20 Impfwillige den Termin wahrnehmen möchten. Termine können per Mail oder telefonisch gemacht werden.

jm/red