Corona-Virus in Bayreuth: Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

BAYREUTH. Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Freitag die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Hierzu erklärt die Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Obfrau der Unionsfraktion im Familienausschuss Dr. Silke Launert:

„Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung setzen wir ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um und leisten einen wichtigen Beitrag für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für mehr Chancengerechtigkeit.
Für die Umsetzung dieses Vorhabens stellt der Bund insgesamt 3,5 Milliarden Euro bereit und zahlt darüber hinaus 960 Millionen Euro im Jahr für laufende Betriebskosten. Ein wichtiges und starkes Signal, das der Bund hier an die originär zuständigen Länder sendet. Klar ist: Ein verlässliches, umfassendes und vor allem durchgängiges Betreuungsangebot ist kein Luxusgut, sondern essentieller Teil der kommunalen Infrastruktur und eine grundlegende Voraussetzung dafür, Fachkräfte zu gewinnen beziehungsweise vor Ort zu halten sowie die Attraktivität des jeweiligen Wirtschaftsstandortes nachhaltig zu gewährleisten. Leider zieht der Wechsel von der Kita beziehungsweise dem Kindergarten in die Grundschule für viele Eltern nach wie vor ein immenses, teils existentielles, Betreuungsproblem nach sich. Dies gilt in besonderem Maße für Alleinerziehende und ihre Kinder. Wer kümmert sich um mein Kind, wenn ich am Nachmittag arbeiten muss? Diese Fragen sollen sich Eltern in Zukunft nicht mehr stellen müssen.“

Anzeige
Breizmann Edelmetalle

red