Corona-Virus in Bayreuth: Einfach, schneller, näher

BAYREUTH. Gegen die Impfmüdigkeit ankämpfen: Das ist das Ziel von Landrat Florian Wiedemann und OB Thomas Ebersberger für Bayreuth.

Aus diesem Grund gehen Stadt und Landkreis Bayreuth nun andere Wege: Auf dem Bayreuther Stadtparkett steht seit dieser Woche ein Impfcontainer.


So wird den Bürgerinnen und Bürgern ein unkompliziertes und schnelles Impfangebot in der belebten Maxstraße gemacht. „Durch den idealen Standort ist der Impfcontainer für viele Passanten ohne vorherige Terminvereinbarung zugänglich“, so Florian Wiedemann. „Zudem fahren ab dem 24. Juli die mobilen Impfteams in die Gemeinden, um dort zu impfen. Die Landkreisbürgerinnen und -bürger haben dann einen kürzeren Weg zur Impfung und somit weniger logistischen Aufwand.“
Der Container auf der Maxstraße hat Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Verimpft werden Dosen von BioNTech und Johnson&Johnson.

„Wir dürfen uns trotz der niedrigen Inzidenzen nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die Rückkehr in die Normalität hängt stark vom Erfolg der weiteren Impfkampagne ab. Gerade mit Blick auf das im Herbst beginnende Schuljahr und den Schutz unserer Kinder vor Corona sind wir aufgerufen, die vorhandenen Impfangebote wahrzunehmen. Mit dem neuen Impfcontainer auf dem Stadtparkett machen wir das Impfen daher für alle noch einfacher“, so Thomas Ebersberger.

Bayernweites Ziel ist es, bis zum Start der Sommerferien für die Erstimpfungen bei einer Quote von 70 Prozent zu stehen. Für die Zweitimpfungen lautet die Zielmarke 50 Prozent. Bei den Zweitimpfungen werden beispielsweise auch alle Impfungen mit Johnson & Johnson mitgezählt, bei der sowieso nur eine Injektion notwendig ist.

Bisher sind zirka 57 Prozent der Bevölkerung aus Stadt und Landkreis Bayreuth erstgeimpft, 44 Prozent hat bereits die zweite Impfung erhalten. Bis Herbst soll die Herdenimmunität erreicht werden. „Das geht aber nur, wenn wir das Impftempo noch einmal anziehen“, so Florian Wiedemann abschließend.

jm