Bayreuther in der Corona-Krise: Becker & Exner

BAYREUTH. Auch Becker & Exner hat seit dem 18. März geschlossen und die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. „Teilweise haben wir während des Shutdowns an Freunde und Bekannte verkauft und ihnen die Sachen nach Hause gebracht, wenn dringend etwas benötigt wurde”, erklärt der Inhaber Markus Bauer. „Auch um unsere Kunden und Freunde nicht im Stich zu lassen.”

Mittlerweile, seitdem der Laden wieder offiziell öffnen darf, hat sich Markus Bauer umorganisiert, indem immer nur zwei Angestellte gleichzeitig im Laden sind. Im jeweiligen Wochenwechsel wird getauscht, sodass jeder mal nachmittags und mal vormittags arbeitet.

„Die Kundenfrequenz ist weniger geworden in der Corona-Krise. Normalerweise sind wir an einen Samstag komplett ausgebucht, vor allem wenn es um Anzüge für eine Hochzeit oder eine andere wichtige Veranstaltung geht. Derzeit verkaufen wir vermehrt Sportswear und eher selten einen Anzug. Das macht sich natürlich schon bemerkbar”, so der Inhaber. Aber auch das wird sich wieder ändern, ist er sich sicher.

Doch eins ist Markus Bauer noch wichtig: „Jetzt müssen die lokalen Geschäfte der Stadt unterstützt werden, denn sonst gibt es uns bald nicht mehr. Sehr lange können wir das so nicht mehr weiterführen.”

jm