Bayreuth verkauft sich teuer gegen Spitzenteam Alba

BAYREUTH. Die Serie von vier Siegen in Folge endete am Sonntag: medi bayreuth verkaufte sich gegen Topteam Alba Berlin zwar teuer, machte am Ende aber zu viele Fehler und verlor mit 78:82.

Miserabler Start der Bayreuther

Vor der Partie gab es ein paar Bilder sowie eine Choreographie in Erinnerung an den größten Erfolg der Geschichte des Vereins: 1989, also vor 30 Jahre, holten die Bayreuther Basketballer das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anschließend ging es los gegen Spitzenteam Berlin. Die Bayreuther starteten sehr schlecht, in den ersten fünf Minuten gab es nur vier eigene Punkte, alle von Reid Travis. Es waren hektische erste zehn Minuten, in denen auch die Schiedsrichter immer wieder in der Kritik standen. Es gab viele Pfiffe und Buhrufe. Das alles half den Hausherren wenig, denn nach dem ersten Abschnitt stand ein 9:21 für die Albatrosse auf der Anzeigetafel.

Aber im zweiten Abschnitt traten die Oberfranken zunächst mit einer anderen Energie auf. Der Rückstand schmolz Punkt für Punkt, die Gastgeber kamen zunächst auf 19:22 ran und gingen einige Minuten später durch den Dreier von Lucky Jones sogar mit 30:28 in Führung. Aber ausgebuffte Berliner hatten die richtige Antwort parat, angeführt von Luke Sikma erarbeitete sich Alba bis zur Pause eine 45:34-Führung.

Zu viele Fehler am Ende

Das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, die „Heroes of Tomorrow“ kamen nicht ran. Das änderte sich am Ende des Abschnitts, in dem medi mit viel Energie rankam und vor dem Schlussviertel nur noch mit 61:66 zurücklag.

Es war also noch alles drin, aber mit einem grausamen Start ins Schlussviertel nahm sich Bayreuth quasi selbst alle Siegchancen. Die Hausherren leisteten sich viel zu viele Ballverluste. Berlin nutzte das eiskalt aus. Zwar brachte Bryce Aldorf die Wagnerstädter mit einem Dreier kurz vor Schluss noch einmal auf drei Punkte ran, doch am Ende lief die Zeit davon und die Hauptstädter siegten mit 82:78. Weiter geht es für Bayreuth am Mittwoch in der zweiten Gruppenphase der Champions League mit dem Gastspiel in Dänemark bei Bakken Bears.

ms