Bayreuth Tigers: Gron ebnet den Weg zum Sieg

HEILBRONN – Die Bayreuth Tigers sind mit einem 7:4-Sieg bei den Heilbronner Falken wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Zwar war defensiv weiterhin nicht alles Gold, was glänzte, doch offensiv lieferten die Schützlinge von Trainer Petri Kujala eine blitzsaubere Leistung ab und verdienten sich den Sieg redlich.

Nach vier Niederlagen am Stück konnte Kujala bis auf seine langzeitverletzten Spieler und die Nürnberger Förderlizenzakteure alle Mann aufbieten. Und die wollten sich für die vor fünf Tagen an selber Stelle kassierte Niederlage revanchieren. Nach sechs Minuten war es soweit. Nach einem gewonnenen Bully war es der kurz vorher noch am Pfosten gescheiterte Ville Järveläinen, der zentral vor dem Kasten auftauchte und mühelos vollendete. Und wie auch schon vor dem ersten Treffer, als Kirsch an Wölfl scheiterte, hatten die Tigers vor Tor Nummer zwei einen Schockmoment zu verkraften. Wieder war es Kirsch, der nach einem Bullysteal am Pfosten scheiterte. Einen überragenden Pass von Tobias Schmitz aus dem Verteidigungsdrittel nahm Niklas Mannes dankend auf und schraubte die Führung in die Höhe – doch auch in der Vorwoche führten die Tigers bei den Schwaben mit eben diesem Ergebnis. Es war Vorsicht angesagt. Und warum, das zeigte sich gut zweieinhalb Minuten vor Drittelende. David Koch fälschte einen Onetimer von Nicholls unhaltbar ab und sorgte für den Anschlusstreffer. “Da waren wir wieder unnötig nervös”, so Kujala.

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Davidek mit dem schnellen Ausrufezeichen

Im Mitteldrittel ließen die Tigers anscheidend wenige Zweifel daran, wer dieses Spiel beherrschen würde. Nach nur 46 Sekunden war es Martin Davidek, der die Scheibe punktgenau in die Zwistel versenkte – 3:1. Und doch durfte man wieder zittern und bangen. Einen Götz-Schuss fälschte Kurt Davis unhaltbar für Marco Wölfl in den eigenen Kasten ab und in der 32. Minute traf in der ersten Überzahlsituation der Partie Dylan Wruck nach einem sauber ausgespielten Angriff vor Marco Wölfl im Slot auftauchend zum Ausgleich. Die Wagnerstädter ließen sich davon nur wenig beeindrucken. Martin Davidek agierte im gegnerischen Drittel nach einer gerade überstandenen Unterzahl eiskalt und verlud Nemec mit einem präzisen Schuss zur neuerlichen Führung. Doch auch die Freude währte nur wenige Minuten. 39 Sekunden vor Drittelende war es Justin Kirsch, der nach einem sauber ausgespielten Konter zum neuerlichen Ausgleich einsandte. “Mit dem Drittel bin ich hochzufrieden”, fand Kujala Lob für seine Mannen.

Gron legt erneut vor

Im Schlussabschnitt überstanden die Bayreuther erst eine Unterzahl, ehe der am langen Pfosten alleine gelassene Tyler Gron in Überzahl die erneute Führung markierte. Und nur zehn (!) Sekunden später traf Dominik Meisinger nach feiner Vorlage von Jan-Luca Schumacher zur neuerlichen Zweitore-Führung. Den Deckel drauf machte erneut Tyler Gron, der zwei Minuten vor dem Ende das leere Tor der Heilbronner traf.

 

Heilbronn: Mnich, Tiefensee – Maginot, Pavlu, Dziambor, Mapes, Götz, Philipp Preto – Wruck, Kirsch, Gervais; Nicholls, Neal, Koch; Reisz, Ribarik, Thiel; Knaub, Calce,,

Bayreuth: Wölfl – Davis, Schug; Mannes, Karlsson; Schmitz, Pokovic – Gron, Kolozvary, Davidek; Järveläinen, Rajala, Lillich; Meisinger, Schumacher, Bindels; T. Zimmermann.

Tore: 0:1 (6.) Järveläinen (Rajala), 0:2 (11.) Mannes (Schmitz, Rajala), 1:2 (18.) Koch (Nicholls, Neal), 1:3 (21.) Davidek (Kolozvary, Gron), 2:3 (29.) Götz (Thiel, Reisz), 3:3 (32.) Wruck (Nicholls, Neal), 3:4 (35.) Davidek, 4:4 (40.) Kirsch (Maginto, Dziambor), 4:5 (49.) Gron (Lillich, Kolozvary), 4:6 (49.) Meisinger (Schumacher), 4:7 EN (59.) Gron.

Schiedsrichter: Brill, Naust – Sauer, Weger.

Strafzeiten: Heilbronn 4, Bayreuth 10. Penalty: Heilbronn 1/5, Bayreuth 1/2.

Zuschauer: keine.