Wieder Streik in Bayreuth: Keine Stadtbusse und Müllabfuhr für zwei Tage

BAYREUTH. In Bayreuth wird wieder gestreikt. Am Dienstag und Mittwoch (21. und 22. März 2023) legen Stadtbusfahrer und Angestellte der Bayreuther Stadtverwaltung die Arbeit nieder.

Erstmals während der laufenden Verhandlungen wird damit zwei Tage in Folge in Bayreuth gestreikt. Weitere Einrichtungen in Bayreuth sind zum Streik aufgerufen.

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Warnstreik in Bayreuth

Der nächste Warnstreik in Bayreuth dauert erstmals während der aktuellen Tarifverhandlungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zwei Tage lang. Am Dienstag und Mittwoch werden nicht nur Stadtbusse in Bayreuth ausfallen. Zuletzt wurde in Bayreuth am 15. März gestreikt.

Auch die Verwaltung der Stadtwerke, das Kundencenter am ZOH und eventuell die Lohengrin Therme beteiligen sich am nächsten Streik in Bayreuth allein auf Seiten der Stadtwerke, wie das Unternehmen mitteilt.

Streik auch im Bayreuther Rathaus möglich

Auch die Beschäftigten der Bayreuther Stadtverwaltung wurden von ver.di erneut zum Warnstreik aufgerufen. „In den Ämtern und Dienststellen der Stadt sind daher Einschränkungen nicht auszuschließen“, teilt die Pressestelle des Rathause mit. Beim letzten Streik in Bayreuth sprach der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke in Bayreuth vor den Streikenden.

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Der Stadtbauhof wird an beiden Tagen komplett bestreikt, das heißt: Es finden keine Müllabfuhr, keine Straßenreinigung, kein Straßen- und Kanalunterhalt statt, das Klärwerk arbeitet ausschließlich in Notbesetzung, Deponie und Wertstoffhof sind geschlossen. Die Verwaltung ist auch nur sehr eingeschränkt erreichbar.

Die RW21 Stadtbibliothek Bayreuth beteiligt sich auch an den von ver.di angekündigten Arbeitskampfmaßnahmen. Daher bleibt die Bibliothek am Dienstag, 21. März, komplett geschlossen. Am 22. März steht den Nutzern/-innen das Angebot der Stadtbibliothek mit eingeschränktem Personalbetrieb zur Verfügung. Somit kann es am Mittwoch streikbedingt zu Einschränkungen kommen.

ver.di: 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes findet vom 27. bis 29. März in Potsdam statt.

ver.di fordert 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 500 Euro sowie 200 Euro mehr für Auszubildende.

red