Christkindlesmarkt Bayreuth: Schausteller richten Wunsch an die Polizei

BAYREUTH. Der Bayreuther Christkindlesmarkt ist eröffnet. Seit dem 21. November 2022 bieten Marktbeschicker ihre Waren an, Schausteller sorgen für Speis, Trank und Kinderbelustigung.

In Bayreuth dauert der Christkindlesmarkt auf dem Stadtparkett bis zum 23. Dezember. Sämtliche Beteiligten freuen sich auf endlich wieder einen traditionellen Ablauf, fordern aber auch ein schlüssiges Sicherheitskonzept in der Maxstraße.

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Bayreuther Christkindlesmarkt: Sicherheitskonzept 2022

„Wir freuen uns darauf, endlich wieder einen normalen Christkindlesmarkt durchführen zu können“, sagt der Vorsitzende der Bayreuther Marktkaufleute, Klaus Völkel, mit Blick auf den letztjährigen Abbruch des Bayreuther Christkindlesmarkt. Und wenn viele Besucher auf dem Markt zusammenkommen, müssen sie dort auch entspannt bummeln können. Präsenz von Polizei und Ordnungsamt ist wichtig, soll aber nicht merklich auffallen, wünscht sich Völkel. Hier geht es zu den Bildern von der Eröffnung des Bayreuther Christkindlesmarkt.

Dazu gehört für den Marktbeschicker auch, dass der Christkindlesmarkt von Beamten zu Fuß bestreift werden soll statt mit dem Auto. Das war nach Aussage Völkels auf dem Martinimarkt so. „Wenn die Polizei mit dem Auto langsam über den Christkindlesmarkt fährt, müssen die Besucher trotzdem Platz machen. Für die wäre laut Völkel einfacher, wenn die Polizisten wie die anderen auch zu Fuß durch die Budenstadt laufen würden.
Stadt und Polizei werden den Bayreuther Christkindlesmarkt kontrollieren. „Im Rahmen des allgemeinen Streifendienstes“, heißt es aus dem Bayreuther Rathaus nach Rücksprache mit der Polizei. Und zwar „ausschließlich“ zu Fuß, wie es weiter heißt. „Ein Befahren des Marktes mit einem Streifenfahrzeug ist nicht beabsichtigt.“ Ausnahmen bilden besondere Einsatzlagen.




Christkindlesmarkt in Bayreuth: Polizei erwünscht

Doch nicht nur der Bayreuther Weihnachtsmarkt wird von der Polizei bestreift. Auch das Bayreuther Winterdorf im Ehrenhof des Alten Schlosses wird ein tägliches Ziel von der Polizei sein. Beim Fahrradverbot und den starken Einschränkungen des Lieferverkehrs wird die Polizei vom städtischen Überwachungsdienst unterstützt. Zum Thema: Bereits beim Aufbauen vor der Eröffnung des Christkindlesmarktes rammte ein Lkw eine Marktbude.

Der Besuch auf dem Christkindlesmarkt gehört für viele Menschen traditionell zur Adventszeit dazu. Beim Bummel im dichten Gedränge sind auch Langfinger unterwegs. Auf der Suche nach Geschenken oder beim Umtrunk am Glühweinstand achtet man vielleicht nicht immer auf seine Wertsachen. Das ist für Kriminelle besonders verlockend. Oft genügt schon ein kleiner
Anrempler, um den Geldbeutel samt Zahlungskarten unbemerkt zu stehlen. Abgesehen von
der Aufregung können die mög-lichen finanziellen Schäden groß sein.

Diebstahl auf Weihnachtsmarkt: Das sollten Besucher wissen

Mit diesen einfachen Tipps können sich Besucher auf Weihnachtsmärkten effektiv schützen:

  • Bargeld und Zahlungskarten möglichst in verschlossenen Innentaschen der Kleidung aufbewahren.
  • Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie benötigt wird.
  • Aufmerksam sein – besonders, wenn man von Unbekannten angesprochen, abgelenkt oder angerempelt wird.
  • Geheimzahl für girocard und Kreditkarte auswendig wissen. Merkhilfen gibt es auf pin-im-sinn.de.
  • PIN-Eingabe an Geldautomaten oder elektronischen Kassen immer verdecken.

Kommen Zahlungskarten abhanden, sofort handeln:

  • Karten sperren lassen, das gilt auch für digitale Karten im Smartphone. Schnell und unkompliziert geht das über den Sperr-Notruf 116 116.
  • Alternativ die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten sicher gespeichert und girocards direkt aus der App gesperrt werden, sofern die Bank diese Funktion unterstützt.
  • Den Diebstahl auch der Polizei melden. Diese kann die girocard für das elektronische Lastschriftverfahren (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) sperren.
  • Danach auf Kontobewegungen achten und unrechtmäßige Lastschriften zurückbuchen.

jle