SPD dankt Ehrenamtlichen

BAYREUTH. Beim Neujahrsempfang des SPD-Stadtverbandes stehen traditionell Menschen im Vordergrund, die sich ehrenamtlich betätigen. „Ob bei der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, im Sportverein oder bei der Unterstützung von Flüchtlingen – der Wert dieser Leistungen ist unbezahlbar“, so Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die frühere Kulmbacher Bürgermeisterin  und jetzige SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures, sprang für den wegen Koalitionsverhandlungen in Thüringen verhinderten Wolfgang Tiefensee als Festrednerin ein. Auch sie lobte das freiwillige Engagement in Vereinen und Verbänden. „In Bayern leben 13 Millionen Menschen“, sagte sie, „47 Prozent üben eine ehrenamtliche Tätigkeit aus. Das ist keine Selbstverständlichkeit“.

SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Thomas Bauske kritisierte die Arbeit von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, die nicht in der Lage sei, ein Projekt zu Ende zu bringen. „Die Bayreuther Gemeinschaft hat Probleme mit demokratischen Entscheidungen“, sagt er.

Der SPD-Kandidat um das Oberbürgermeisteramt, Andreas Zippel beschwor eine Zukunftsvision von Bayreuth im Jahr 2040 herauf: Sichere Radwege, die man für die Fahrt zur Arbeit nutzt, vorbei an behindertengerechten Wohnungen, Häusern und blühenden mittelständischen Unternehmen, deren Chefs sich im Gründerzentrum der Universität Wissen angeeignet haben, flächendeckendes Internet und freundliche Kinderbetreuungsstätten statt Container. „Damit wir diese Ziele erreichen, müssen wir jetzt die Weichen stellen“, so Andreas Zippel.

Der neue Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Roland Keil, nutzte die Gelegenheit sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und dankte seinem Vorgänger, Halil Tasdelen, für seinen Einsatz mit einem Geschenk.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Chor der Musikhochschule Bayreuth.                                                      gmu